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Kampf um Platz zwei wieder spannend

Kampf um Platz zwei wieder spannend

Einen heißen Tanz erwartet der Zweibrücker Eishockey-Coach Richard Drewniak im zweiten Spiel des Jahres beim EHC Freiburg 1 b. Für die Hornets geht es darum, den zweiten Platz zu sichern. Ben Payne kann schon wieder auflaufen.

Die Niederlage zum Jahresauftakt haben die Hornets gut weggesteckt. Ebenso wie Top-Scorer Ben Payne seine leichte Gehirnerschütterung, die er sich im Spiel vergangene Woche in Stuttgart zugezogen hatte. "Ben hat am Donnerstag schon wieder mittrainiert, er hat das gut verkraftet", gibt Richard Drewniak, Trainer des Eishockey-Regionalligisten, Entwarnung. So wird der 26-Jährige am Sonntag, 17.15 Uhr, bei den Freiburger Wölfen schon wieder auflaufen können.

Durch die 6:8-Niederlage gegen den Stuttgarter EC zum Auftakt des Jahres wird es wieder spannend im Kampf um Platz zwei. Die Zweibrücker haben mit einem Spiel mehr auf dem Konto noch drei Zähler mehr als Verfolger Bietigheim . "Der Dämpfer kam gerade zur richtigen Zeit vor den Playoffs", betont Drewniak und schiebt nach: "Wir dürfen uns nicht mehr viel erlauben."

In Freiburg wartet am Sonntag eine Truppe, die als Vorletzter schlechter da steht, als vor der Runde erwartet. "Dennoch ist das eine Mannschaft, bei der man gehörig aufpassen muss", warnt der 41-jährige Coach. So haben die Wölfe am vergangenen Wochenende gegen Bietigheim nur knapp mit 1:2 verloren. "Wenn die den kompletten Kader zur Verfügung haben - was bislang in dieser Saison kaum so war - dann gehören sie zu den stärkeren Teams der Liga." Der Tabellenplatz spiegele keinesfalls das Leistungsvermögen wieder. "Freiburg ist immer ein Überraschungspaket", erklärt Drewniak, dass im Vorfeld der Partien von den Wölfen nur wenig zu hören ist. Da die Mannschaft in der vergangenen Woche gegen den Tabellendritten aus Bietigheim allerdings in Bestbesetzung angetreten ist, erwartet Richard Drewniak diese auch beim Heimspiel der Freiburger gegen die Hornets. "Die werden gegen uns alles geben - es wird ein ganz heißer Tanz." Zumal der Hornets-Trainer mit Robin Lehmann (krank) sowie Bernd Hartfelder und Radovan Pastorek (beide aus privaten Gründen) gleich auf drei starke Spieler verzichten muss. "Aber wir werden das schon schaukeln", bleibt der Hornets-Coach zuversichtlich.

Ob das erste Heimspiel des Jahres am kommenden Wochenende gegen den Heilbronner EC wie geplant stattfinden wird, ist derzeit in der Schwebe. Wie Drewniak erklärt, müssen die Jungfalken einen "schrecklichen Schicksalsschlag" verkraften. In dieser Woche verstarb unerwartet deren 24-jähriger Spieler Christian Baumann.

Weiterhin können Fans des Eishockeyclubs Zweibrücken über ihren Spieler der Saison abstimmen. Dies ist online auf der Seite www.pfaelzischer-merkur.de/hornets oder per Teilnahmekarte möglich. Diese liegen in der Geschäftsstelle des Merkur in der Hauptstraße 66 sowie bei Edeka Ernst im Hilgardcenter bereit. Jede Stimme wird einmal gezählt. Gewinnspiel-Teilnahme ab 18 Jahren. Einsendeschluss ist der 2. Februar. Die Ehrung des Hornets-Spielers der Saison erfolgt beim ersten Playoff-Heimspiel Anfang Februar. Ebenso die Ziehung der Gewinner.