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Judo: Jasmin Külbs muss nach OP noch auf DM-Start verzichten

Judo: Jasmin Külbs muss nach OP noch auf DM-Start verzichten

Für Jasmin Külbs kommt die deutsche Judo-Meisterschaft am 24./25. Januar in Bonn noch zu früh. Die Kämpferin des 1. JC Zweibrücken wurde im September nach anhaltenden Problemen an ihrer Schulter operiert und befindet sich noch im Aufbautraining.

Die OP habe die amtierende deutsche Vizemeisterin im Schwergewicht (+ 78 kg) zwar gut verkraftet, "alles ist gut verlaufen, aber auf die DM verzichtet Jasmin noch", erklärt der Trainer und Vorsitzende des JCZ, Stephan Hahn, auf Nachfrage.

Ende des Monats wird die 23-Jährige aber mit dem Nationalteam ins Trainingslager nach Brasilien aufbrechen, wo sie "dosiert" trainieren soll. Das Ziel sei es, am Grand-Prix Ende Februar in Düsseldorf auf die Matte zu gehen. Die gebürtige Böhl-Iggelheimerin wolle schnellstmöglich wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen, um im vorolympischen Jahr, in dem es um wichtige Punkte geht, nichts einbüßen zu müssen.

Im vergangenen Jahr gewann Jasmin Külbs bei den Europameisterschaften in Montpellier als Dritte ihre erste internationale Medaille. Bei den Weltmeisterschaften im russischen Tscheljabinsk belegte sie - gehandicapt von ihrer Schulterverletzung - Rang fünf im Einzel, mit der Mannschaft gewann sie die Bronzemedaille.