Jetzt gilt es nachzulegen

Obwohl es im Angriff noch ein wenig hapert, geht Handball-Oberligist VTZ Saarpfalz zuversichtlich in die Partie am Sonntag in Eckbachtal. Beim bislang punktlosen Aufsteiger Eckbachtal will das Team von Trainer Mirko Schwarz an die starke Abwehrleistung aus dem Saulheim-Spiel anknüpfen.

Nach dem überzeugenden Sieg im Heimspiel gegen die SG Saulheim will die VTZ in der Auswärtspartie gegen die HSG Eckbachtal jetzt unbedingt nachlegen. Im Spiel gegen die Saulheimer war besonders die Abwehrarbeit der VTZ sehr eindrucksvoll, wohingegen es im Angriff weiterhin hier und da hapert. Trotzdem blickt Coach Mirko Schwarz voller Zuversicht in die Zukunft und auf die folgende Partie bei der HSG Eckbachtal (Anwurf Sonntag, 17.30 Uhr). "Natürlich gehen wir momentan immer noch etwas unkonzentriert an den Abschluss und lassen immer wieder viele gute Chancen liegen. Hier fehlt uns immer noch etwas die Konstanz im Spiel. Viel wichtiger ist mir aber aktuell, dass wir uns weiter in der Abwehr finden und stabilisieren. Die Effektivität im Angriff wird mit der Sicherheit in der Abwehr kommen", zeigt sich Mirko Schwarz überzeugt von seiner Mannschaft.

Doch mal wieder war die Vorbereitung auf diese Partie nicht ganz einfach. Neben den bekannten Verletzungen kamen jetzt noch eine Zerrung von Torhüter Peter Pcola sowie eine Grippewelle, die Kapitän Philip Wiese und Rechtsaußen Sven-Malte Hoffmann teilweise lahm legte, auf die Handballer der VTZ zu. Zur Partie am Sonntag dürften aber alle drei Schwarz wieder zur Verfügung stehen. Der Trainer beschreibt die Trainingssituation wie folgt: "Es ist echt grausam. Aber mittlerweile kennen wir es ja auch nicht anders. Würde mich schon ein bisschen wundern, wenn wir mal annähernd die komplette Mannschaft im Training hätten."

Am Sonntag geht es für seine Jungs zum nächsten Aufsteiger. Die HSG Eckbachtal (die "Gekkos") ist denkbar schlecht in die Saison gestartet. Drei Spiele, drei teils klare Niederlagen. Bis jetzt konnten sie noch nicht wirklich Fuß fassen in der Oberliga-RPS. Deswegen ist die VTZ für diese Partie der klare Favorit und will dieser Rolle auch gerecht werden. Nicht zuletzt dank der Verpflichtung des 31-jährigen Tomas Marusak zeigt die Leistungskurve der VTZ nach oben. Dementsprechend zeigt sich Mirko Schwarz auch sehr selbstbewusst: "Die HSG hat eine laufstarke Mannschaft, die in einer teilweise sehr unorthodoxen 4:1:1-Abwehr deckt. Diese zu knacken, wird neben der Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg sein. Wir müssen uns jetzt vor den anstehenden Aufgaben weiter stabilisieren und dürfen uns in diesem Spiel keine Blöße geben. Wir dürfen nur nicht den Fehler machen, die ‚Gekkos' der HSG zu unterschätzen und sie ins Spiel kommen lassen. Je länger sie das Spiel offen halten können, desto schwerer wird es für uns."

Und in der Tat hat es das darauffolgende Programm der Zweibrücker in sich. Nächste Woche kommt es zum Derby mit der HF Illtal , ehe es in der Woche darauf nach Mundenheim geht, wo die Trauben bekannter Maßen hoch hängen. Nur eine Woche später hat die VTZ dann die SF Budenheim zu Gast, die letzte Saison sogar beide direkten Vergleiche klar für sich entscheiden konnte. Umso wichtiger wird es sein, das Spiel bei der HSG Eckbachtal erfolgreich zu gestalten.

Die zweite Mannschaft der VTZ reist derweils nach Bous. Nach den beiden ersten Spieltagen musste das Team um Coach Marek Galla zwei klare Niederlagen hinnehmen. Man kann zwar weiterhin eine gute Entwicklung beobachten, aber man weiß auch, dass man jetzt den nächsten Schritt machen muss. In der Auswärtspartie beim SV Bous trifft die zweite Welle der VTZ auf eine eingespielte Mannschaft, die in ihre zweite Verbandsligasaison geht. Nachdem sie sich letzte Saison in der Hinrunde noch etwas schwer in der neuen Klasse taten, haben sie eine durchaus überzeugende Rückrunde gespielt und sich im oberen Mittelfeld stabilisiert. Diese Saison begannen sie mit zwei klaren Siegen und sind somit, wie auch die beiden vorhergehenden Gegner der von Marek Galla gecoachten Truppe, in der Spitzengruppe der Verbandsliga vertreten. Eine mehr als schwere Aufgabe die VTZ II.