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Kampfsport: Jakob Styben wagt ein neues Abenteuer

Kampfsport : Jakob Styben wagt ein neues Abenteuer

Der Muaythai- und K1-Boxer aus Zweibrücken lebt und trainiert einen Monat lang in der Ukraine.

Von der deutschen Heimat hat sich Jakob Styben für vier Wochen verabschiedet. Den Muaythaiboxer und K1-Europameister aus Zweibrücken zieht es in die Ukraine. Gestern ist der 26-Jährige aufgebrochen, um einen Monat lang in Odessa zu leben und vor allem zu trainieren. „Ich möchte mich einfach weiterentwickeln“, erklärt Styben, der nach dem Titel als Kickbox-Europameister mehr will.

Dabei soll der Trip in die Ukraine helfen, wo er sich dem dortigen Nationalteam anschließt, unter deren Nationaltrainer schwitzen und arbeiten wird. Eventuell werde es in dieser Zeit auch einen Kampf geben. Vornehmlich geht es Styben aber darum, neue Eindrücke zu sammeln, neue Trainingsreize zu schaffen. „Ich will sehen, wie die arbeiten. Sie haben auf jeden Fall passende Sparringpartner für mich, gegen die ich meine Stärken zeigen kann.“ Darunter Welt- und Europameister. „Die Ukrainer sind in den Kämpfen viel schneller. Ich hoffe, ich kann von ihnen lernen und von dem Aufenthalt und gemeinsamen Training profitieren“, sagt der gebürtigen Russe, der seit seinem zwölften Lebensjahr in Deutschland lebt.

Sechs Tage die Woche je zwei Einheiten stehen in Odessa am Stützpunkt der ukrainischen Nationalmannschaft auf dem Plan. „Von nichts kommt nichts“, sagt der 26-Jährige lachend. „Ich möchte einfach etwas Neues ausprobieren.“