Jagdrennen wird der Höhepunkt

Beim Zweibrücker Renntag lassen nicht nur das Araber- und das Jagdrennen viel Spannung erwarten. So kämpfen auch wieder einige Lokalmatadore beim Frühjahrsrenntag um gute Platzierungen. Insgesamt wird am kommenden Sonntag neun Mal gestartet.

Schnelle Pferde , spannende Wetten und gute Unterhaltung verspricht der Frühjahrsrenntag des Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken am kommenden Sonntag. Um 14 Uhr fällt der Startschuss für das erste der neun Rennen. Die Verantwortlichen erwarten ein optimales Geläuf. Die Vorbereitungen zum Frühlingsrenntag auf der Rennwiese laufen seit gestern auf Hochtouren. Besonders wichtig für die Organisation des Renntags ist die Trainingsgruppe des Pfälzischen Rennvereins. Sie stellt das Gros der ehrenamtlichen Helfer, ohne die der Renntag nicht zu stemmen wäre.

Vor dem Renntag, der am 19. April stattfindet, gibt es mehrere Arbeitseinsätze, bei denen unter anderem die Löcher auf der Bahn eingeebnet werden. Insgesamt hat der Rennverein rund 40 Personen im Einsatz. Im Gegenzug zu ihrer ehrenamtlichen Arbeit können die Besitzertrainer für eine geringere Gebühr die Sandbahn um die Grasnarbe nutzen. Das Betreten des Geläufs ist allerdings verboten. Diese muss am Renntag in einem einwandfreien Zustand sein.

"Neun Rennen sind ausgeschrieben", informiert Geschäftsführer Heinrich Schmahl. Bei den Flachrennen sind Distanzen zwischen 1350 und 2400 Meter zu bewältigen. Besonders spannend wird für die Zuschauer neben dem Start der Arabervollblüter das Jagdrennen werden. Letzteres ist mit 6600 Euro "hoch dotiert". Wettfreunde können sich auch auf 13 700 Euro freuen, die seit letztem Sommer im Jackpot liegen. Diese sollen bei einer Viererwette ausgezahlt werden, wenn in einem der Rennen zwölf Pferde am Start sind. Der Rennverein hat im Bereich des Führrings eine Hecke gepflanzt. Diese sorge für noch mehr Sicherheit. Für eine bessere Sicht sorgen seit Längerem am Führring auch zwei Stufen. Verlängert wurde außerdem das Geländer am Turm.

Der Geschäftsführer ist froh, dass die Rennen auch dieses Mal wieder im Internet und in den Rennstuben übertragen werden. Fast die Hälfte der Wetteinsätze wird außerhalb und bundesweit eingezahlt. Schmahl stellt im Pferderennsport einen leichten Aufwärtstrend fest.