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Saarlandliga: Jägersburg und Homburg II komplett von der Rolle

Saarlandliga : Jägersburg und Homburg II komplett von der Rolle

Saarlandliga: Beide Teams mit desaströsen Auftritten.

Saar 05 Saarbrücken – FSV Jägersburg 4:1 (0:0). „Das war unsere schlechteste Halbzeit in dieser Saison. Da stimmte weder im Angriff noch hinten etwas“, war Jägersburgs Trainer Tim Harenberg nach der Pleite seiner Mannschaft bei Saar 05 Saarbrücken angefressen. Schon Durchgamg eins war aus FSV-Sicht äußerst bescheiden. „In der Abwehr haben wir ordentlich gestanden und nur eine Torchance zugelassen.“ Doch zufrieden konnte Harenberg mit den Offensivbemühungen seiner Elf nicht sein. Nur bei einem Kopfball von Paul Manderscheid gab es Torgefahr.

Nach der Pause präsentierte sich die Defensive in einem desolaten Zustand. Innerhalb von nur acht Minuten zerlegte Saar 05 den FSV. Maximilian Kassel (52.), Dominic Altmeier (57.) und Nico Veeck (60.) entschieden die Partie mit ihren Treffern. 4:0 hieß es dann durch Kassel. Saarbrücken hätte sogar noch nachlegen können. „Am Ende waren wir noch gut bedient“, stellte Harenberg zerknirscht fest. Der Anschlusstreffer durch Ibrahim Zeini (90.) tröstete den FSV nicht.

FC Homburg II – FC Reimsbach 1:2 (1:1). Andreas Sorg, Trainer der U23 des FC Homburg, war fassungslos. Seine Mannschaft in der Saarlandliga bot 90 Minuten zum Vergessen. Fehlpässe, Missverständnisse, kein Tempo – so musste man sich nicht zu wundern, dass der FCH gegen einen schwachen Aufsteiger aus Reimsbach das niveauarme Spiel mit 1:2 abgeben musste. Eher zufällig gingen die Gäste durch Sabin Francis Yagremongo (41.) in Führung. Zwei Minuten später glückte Sven Sökler mit einem abgefälschten Freistoß aus 16 Metern der Ausgleich.

Homburg fand auch im zweiten Spielabschnitt keine spielerischen Mittel, um sich Torchancen zu erarbeiten. Nur bei zwei Eckbällen durch Sökler hatten Tobias Trautzburg (47.) und Valdrin Dakaj (62.) jeweils gute Möglichkeiten. Reimsbach nutzte seine nächste Konterchance durch Bartek Kreft (73.) zur 2:1-Führung. Am Ende war der Sieg für Reimsbach verdient, weil Yagremongo in der Schlussminute die Großchance sogar zum 3:1 hatte. Sorg: „Meine Mannschaft hatte Angst zu verlieren.“ Es fehlte der Biss in seinem Team, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen.