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Hüther mit guten Zeiten über 200-Meter-Strecken

Hüther mit guten Zeiten über 200-Meter-Strecken

Drei WSF-Schwimmer waren mit der SSG Saar Max Ritter bei deutscher Mannschafts-Meisterschaft am Start.

Die drei Zweibrücker Schwimmer Marlene Hüther, Jean-Marc Emser und Felix Bartels haben mit der SSG Saar Max Ritter an den deutschen Mannschafts-Meisterschaften der ersten Bundesliga teilgenommen. Im Sportbad Thumfeld in Essen kämpften jeweils die zwölf besten Teams um den Titel. Nach drei Durchgängen belegten die SSG-Herren Rang sechs, die Damen landeten auf Rang fünf. Neuer deutscher Meister wurde jeweils die von Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz gecoachten Mannschaften des SV Würzburg 05. Dreimal musste bei den Titelkämpfen das komplette Wettkampfprogramm geschwommen werden, wobei jeder Schwimmer höchstens fünfmal starten durfte. Ihren ersten Einsatz hatte Hüther über die 100-Meter-Brust, die sie schon länger nicht mehr geschwommen war. In guten 1:09,65 Minuten kam sie knapp hinter der Essenerin Alice Ruhnau ins Ziel. Über die 200 Lagen gelang ihr auf der 25-Meter-Bahn der Sieg in ihrem Lauf (2:14,19 min). Im zweiten Wettkampfabschnitt wurde die Dietrichingerin über die 400-Meter-Lagen Zweite hinter der Magdeburger Olympiateilnehmerin Franziska Hentke. Richtig gut lief es für Marlene Hüther im Finalabschnitt am Sonntag. Zuerst sicherte sie mit 791 Punkten ihre Punktbestzahl bei ihrem Sieg über die 200-Meter-Freistil in 1:59,75 Minuten. Und zum Abschluss setzte sie sich dann noch über die 200-Meter-Brust (2:29,219 min) gegen Annalena Felker aus Essen durch.

Einen guten Eindruck bei den Männern hinterließ Jean-Marc Emser. Über die 100 Freistil schlug er in neuer Bestzeit von 52,14 Sekunden als Neunter an. Ebenfalls auf Platz neun schwamm er im Feld der deutschen Spitzenschwimmer über die 100-Meter-Brust (1:05,86 min). Platz sieben und seine punktbeste Leistung zeigte der 18-Jährige über die 200 Lagen in 2:07,06 Minuten. Über die 1500 Freistil kam Felix Bartels zum Einsatz, der als Fünfter in 16:10,87 knapp über der 16-Minuten-Marke blieb.