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Hornets machen es unnötig spannend

Hornets machen es unnötig spannend

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen kann Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken zufrieden sein. Allerdings setzt die Mannschaft von Trainer Richard Drewniak noch nicht alles nach dessen Wünschen um.

Mit der Ausbeute ist Richard Drewniak zufrieden. Allerdings machte es seine Mannschaft am Sonntag im Spiel der Eishockey-Regionalliga zwischen dem EHC Zweibrücken und dem EC Eppelheim "unnötig spannend". Mit 7:3 (3:1/1:2/3:0) setzten sich die Hornets in der heimischen Ice-Arena vor 615 Zuschauern aber noch klar durch (wir berichteten), liegen nach zwei Spieltagen mit 6:0-Punkten auf Rang zwei. "Vom Ergebnis her sieht das gut aus, aber wir haben noch viel Luft nach oben", betont der EHCZ-Coach. So verlief auch der Start in die Partie nicht nach Wunsch: Die Gäste gingen nach sechs torlosen Minuten mit 1:0 in Front. Davon wachgerüttelt übernahmen die Hausherren, bei denen der von Drewniak eigentlich ins zweite Glied beorderte Marko Sakic für den kurzfristig erkrankten Tomas Vodicka ins Team rückte, das Kommando. Auf Zuspiel von Adam Klein erzielte Radovan Pastorek den Ausgleich (11.). Noch im ersten Abschnitt ziehen die Hornets vorbei. Frederic Hellmann bringt sein Team im Powerplay in Führung, Maximilian Wanninger erhöht.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs sieht es dann nach dem 4:1 durch Maximilian Dörr nach einem einfachen Spiel für die dominierenden Gastgeber aus. "Doch den sicheren Vorsprung haben wir leichtfertig hergegeben. Machen wir als klar besseres Team das 5:1, läuft das Spiel ruhig zu Ende", erklärt Drewniak. Doch die Hornets machen den Gegner durch zugelassene Konter wieder stark - die Begegnung wieder spannend. Die Gäste verkürzten im zweiten Abschnitt auf 3:4. "Damit mussten wir uns ins letzte Drittel schleppen."

In diesem blieb die Partie lange Zeit offen. Zumal die Zweibrücker teilweise in doppelter Unterzahl dagegenhalten mussten, "und das sieben Minuten vor dem Ende." Kaum waren die Hornets wieder komplett, übernahmen sie aber das Kommando, Lukas Srnka erzielte das 5:3, Michael Neumann trifft zum beruhigenden 6:3. Als Maximilian Dörr 25 Sekunden vor Schluss im Powerplay das 7:3 markierte, war die Partie endgültig entschieden.

"Wir haben damit die sechs Punkte, die wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten, aber es läuft noch nicht so rund ", erklärte Drewniak. Vor allem taktisch setze die Mannschaft noch nicht 1:1 das um, was sich der Trainer vorstellt. "Solange am Ende des Tages aber das Ergebnis stimmt, ist es okay." Das soll auch in den nächsten Partien gelingen. Allerdings haben die Hornets mit zwei Doppelspieltagen zwei harte Wochen vor der Brust. Am Samstag, 20 Uhr, geht es zunächst im Spitzenspiel zum Tabellenführer nach Bietigheim. Nur 23 Stunden später empfangen die Zweibrücker sonntags um 19 Uhr Hügelsheim, das sich die Final-Teilnahme zum Ziel gesetzt hat. "Wenn wir aus dem Wochenende drei Punkte mitnehmen, bin ich zufrieden."