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Hornets glauben an ihre Finalchance

Hornets glauben an ihre Finalchance

Eishockey-Regionalliga: Zweibrücker wollen heute Abend in Eppelheim das dritte Spiel im Playoff-Halbfinale erzwingen.

Die Enttäuschung der knappen Heimpleite zum Playoffstart gegen Eppelheim müssen die Hornets jetzt abschütteln. Ansonsten kann es für den Zweibrücker Eishockey-Regionalligisten schnell vorbei sein mit dem Traum vom Finale. Mit voller Konzentration muss die Mannschaft von Trainer Tomas Vodicka nach dem 5:6 vergangenen Sonntag heute Abend ab 20 Uhr zum Halbfinal-Rückspiel bei den Eisbären in Eppelheim antreten. Dort wollen die Zweibrücker trotz des negativen Starts in die Playoffs das entscheidende dritte Spiel, das dann wieder in Zweibrücken stattfinden würde, mit aller Macht erzwingen. Und sind guter Dinge.

Vodicka hat zusammen mit seiner Mannschaft die Niederlage vom Sonntag aufgearbeitet. "Wir haben das analysiert und besprochen. Diese Fehler werden wir am Freitag nicht machen", gibt sich der Coach zuversichtlich. Genauer auf die Schwächen oder einzelne Spieler wollte Vodicka nicht eingehen. "Jeder weiß, welche Fehler er gemacht hat. Ohne Fehler fallen im Eishockey keine Tore. Wir wollen es jetzt einfach besser machen", stellt er sich demonstrativ vor seine Mannschaft. Arbeiten müsse das Team aber auf jeden Fall noch an seiner Chancenauswertung. "Wir haben so viele Torschüsse losgelassen, da müssen eigentlich mehr Tore fallen", betont Vodicka. "Aber wir dürfen natürlich auch keine sechs Gegentore kassieren, auch das soll heute besser werden." Insgesamt habe seine Mannschaft gegen die Eppel-heimer, bei denen der ehemalige EHC-Trainer Richard Drewniak als Teammanager tätig ist, aber gar nicht so schlecht gespielt. Und doch haben die Eisbären die Hornissen mit den Begegnungen in der Hauptrunde in dieser Saison bereits zum dritten Mal geschlagen.

Trotzdem glaubt Vodicka nicht, dass seine Mannschaft geknickt oder psychologisch angeknackst nach Eppelheim fährt. "Wir sind klar im Kopf, jeder weiß, um was es geht. Wir wollen das dritte Spiel, wir wollen und müssen am Freitag gewinnen", sagt der Coach, der aber optimistisch ist und sein Team nicht mehr unter Druck sieht als den Gegner. "Es ist noch alles möglich", betont Vodicka. Was die Taktik angeht, lässt sich der Hornets-Coach nicht in die Karten schauen. "Man wird dann am Freitag sehen, ob wir was verändern", sagt er. Personell gesehen kann Tomas Vodicka voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen und wieder mit vier Reihen antreten. Auch Goalie Marcel Kappes kann nach seiner Sperre wieder dabei sein. Die Gastgeber indessen müssen heute Abend den Ausfall des gesperrten Stürmers Marc Bruns kompensieren, der sich in Zweibrücken eine Spieldauer-Strafe eingehandelt hatte. Ein Verlust für die Eisbären, die in eigener Halle dennoch alles in die Wagschale werfen werden, um die Best-of-Three-Serie vorzeitig für sich zu entscheiden und ins Finale einzuziehen.

Im zweiten Halbfinale muss auch der zweite Vorjahresfinalist und amtierende Meister EHC Eisbären Heilbronn mächtig um den Einzug ins Endspiel kämpfen. Nach der 3:4-Niederlage zuhause gegn den ESC Hügelsheim geht es für den Titelfavoriten heute Abend im Auswärtsspiel bei den Baden Rhinos ebenfalls darum, das dritte Spiel zu erzwingen, um noch eine Chance aufs Finale zu haben.