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Auswärtsfluch: Hornets brechen im letzten Drittel ein

Auswärtsfluch : Hornets brechen im letzten Drittel ein

Eishockey-Regionalliga Südwest: Zweibrücken unterliegt beim EHC Heilbronn klar mit 2:8.

(ski) Die Hornets können ihren Auswärtsfluch nicht bezwingen. Am Freitagabend kassierte der EHC Zweibrücken auch beim EHC Heilbronn eine Niederlage. Die beim 2:8 (1:2/1:0/0:6) etwas zu deutlich ausfiel. Und dennoch bleibt der amtierende Meister der Eishockey-Regionalliga Südwest damit auch im vierten Saisonspiel in fremder Halle ohne Sieg.

Dabei sah es lange so aus, als könnte die Truppe von Trainer Tomas Vodicka bei den Eisbären mithalten. Mehr noch. Mit dem frühen Führungstreffer durch Tim Essig nach zwei Minuten legten die Gäste sogar einen fulminanten Start hin. Doch nur 15 Sekunden später zeigten die Hausherren, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben werden. Sven Breiter glich aus. Dadurch kamen die Hornets aus dem Tritt. Bis zur 18. Minute wehrten sie sich, doch dann ging Heilbronn durch Daniel Steinke in Front. Breiter hatte sogar das 3:1 auf dem Schläger, der Puck traf jedoch nur den Pfosten. Mit dem knappen Rückstand starteten die Gäste besser in den zweiten Abschnitt. Allerdings schafften es die Hornets zunächst nicht, das auch in Tore umzumünzen. Noch vor der Partie hatte Vodicka betont, dass sein Team „die Chancen gegen die starken Gegner einfach besser verwerten muss“. Doch auch bei den Eisbären ließ sie zu viele davon liegen. Zwar schaffte es Kenneth Matheson noch einmal Heilbronns Goalie Patrick Seeger zu überwinden und zum 2:2 auszugleichen (31.). Doch die Hoffnung, im letzten Abschnitt noch einen drauflegen zu können, war schnell zunichte. Denn es folgte ein totaler Einbruch der Hornets. Nichts lief mehr zusammen, während die Eisbären noch sechs Treffer erzielten. „8:2, das hört sich an, als hätten wir sie abgeschossen. Aber das war absolut nicht der Fall. Wir haben uns zwei Drittel das Leben schwer gemacht“, sagt Heilbronns Trainer Sascha Bernhardt nach dem „etwas zu hoch ausgefallenen Sieg“.

Nun geht es am Dienstag, 19 Uhr, für die Hornets zuhause gegen Bietigheim-Bissingen darum, zumindest den Heimnimbus zu wahren.