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Hornets unter Druck: Hornets auswärts unter Zugzwang

Hornets unter Druck : Hornets auswärts unter Zugzwang

Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken spielt heute in Stuttgart und am Sonntag im Pokal in Bitburg.

Nachdem der Heimnimbus des EHC Zweibrücken gebrochen ist, steht für den Eishockey-Regionalligisten heute Abend die nächste Auswärtsaufgabe an. Ab 20 Uhr geht’s beim Tabellenvorletzten Stuttgarter EC aufs Eis. Am Sonntag steht dann das Halbfinale im Rheinland-Pfalz-Pokal bei den klassentieferen Eifelbären Bitburg an. Beide Gegner sollten eigentlich keine Gefahr für die Zweibrücker darstellen. Vielleicht kommen sie für die Hornets nach dem Rückschlag im Heimspiel gegen Eppelheim genau zum richtigen Zeitpunkt.

Allerdings ist der amtierende Meister schon etwas unter Druck. Um im Rennen um die Playoff-Plätze dabei zu bleiben, braucht die Mannschaft von Trainer Tomas Vodicka unbedingt die Punkte aus dem Spiel bei den Stuttgarter Rebels. Bislang sind Siege in fremder Halle in dieser Saison allerdings ausgeblieben. In den vier Auswärtspartien standen vier Niederlagen für den Tabellensechsten zu Buche. Lediglich einen Zähler haben die Hornets vom 2:3 nach Verlängerung in Hügelsheim aus der Fremde mitgebracht.

So hofft der Hornets-Coach endlich auf den ersten Erfolg in fremder Halle. Zum Saisonauftakt hatte der EHC die Stuttgarter mit 11:3 aus der eigenen Halle gefegt. Heute Abend erneut die drei Punkte mitzunehmen, ist das Ziel der Zweibrücker, auch, um wieder Selbstvertrauen zu gewinnen. Allerdings ist die Mannschaft weiterhin nicht komplett. Fehlen werden dabei Felix Stokowski (Sperre), Marc Lingenfelser und Pascal Böhme (krank) und der lange verletzte Stephan Machura. Am Sonntag in Bitburg ist zu dem André Nunold verhindert.

Die Priorität für Tomas Vodicka liegt ganz klar auf dem Ligaspiel: „Wir müssen und wollen Punkte holen. In unserer jetzigen Situation hilft jeder Zähler. Aber es wird schwer.“ Die Mannschaft sei gegen Eppelheim schon angeschlagen gewesen, viele der Jungs hätten nicht mit 100 Prozent spielen können. „Das hat sich leider noch einmal verschärft“, betont der Coach. Zudem werde Stuttgart zuhause anders auftreten als zu Saisonbeginn in Zweibrücken. „Trotzdem wollen wir versuchen, so viel wie möglich mitzunehmen“, sagt Vodicka. Ob er heute allerdings drei Reihen zusammenkriegen kann, ist derzeit noch offen.

Obwohl für die Hornets vor allem die Punkte in der Liga wichtig sind, will der EHC-Trainer den Pokal nicht ganz ignorieren. „Wenn du so ein Spiel oder so einen Pokal gewinnen kannst, dann willst du das auch. Das ist doch klar. Aber am Sonntag werden wir noch weniger Leute sein. Ich hoffe, wir kriegen zwei gescheite Reihen zusammen“, sagt er. Der EHC hat derzeit mit einer Grippewelle und Verletzungen zu kämpfen. Zudem stecke auch das unglückliche 5:7 gegen Eppelheim den Spielern in den Knochen und Köpfen. „Diese Woche waren nicht viele Spieler im Training, weil sie krank sind. Da fällt die Aufarbeitung schwer. Aber jeder von uns weiß, welche Fehler gemacht wurden. Ich werde das auch nochmal in der Kabine diskutieren. Aber das ergibt nur Sinn, wenn wir halbwegs komplett sind“, sagt Tomas Vodicka zu den schwierigen Bedingungen in der Vorbereitung auf die beiden Auswärtsspiele.

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