Hoffen auf den ersten Sieg

Zwei Unentschieden stehen nach den ersten beiden Spielen des FC Homburg zu Buche. Nun werde es für die Mannschaft von Trainer Jens Kiefer Zeit für den ersten Sieg. Der soll heute Abend ab 19.30 Uhr im Heimspiel gegen die U23 der TSG Hoffenheim gelingen. Dazu muss die Abwehr besser stehen.

Zwei Spiele, zwei Punkte. So lautet die Bilanz des FC Homburg nach dem Saisonauftakt in der Fußball-Regionalliga Südwest. Nach dem 1:1 gegen Waldhof Mannheim und dem 2:2 bei den Offenbacher Kickers zieht Homburgs Trainer Jens Kiefer folgendes Zwischenfazit: "Wir haben gegen zwei sehr starke Mannschaften ordentlich gespielt. Es war alles möglich für uns." Beide Spiele hätten die Grün-Weißen durchaus gewinnen können. "Aber genauso könnten wir jetzt auch ohne Punkt ganz unten in der Tabelle stehen", sagt der 40-Jährige. Geärgert habe er sich über die drei aus seiner Sicht unnötigen Gegentreffer. "Die Gegentore entstanden aus individuellen Fehlern." Diese Schnitzer in der Hintermannschaft sollten schnellstens abgestellt werden, wenn der FCH nach oben kommen will.

Kiefer erwartet, dass dies seiner Mannschaft heute Abend gegen die U23 der TSG Hoffenheim gelingt. "Wenn wir den ersten Sieg holen wollen, müssen wir konsequenter in der Defensive arbeiten", fordert der Fußballlehrer. Mit der TSG Hoffenheim , die Kiefer bei der 1:3-Niederlage in Mannheim unter die Lupe nahm, erwartet er erneut eine sehr spielstarke Mannschaft. "Die U23 mit ihren vielen jungen Spielern gehört zu den spielstärksten Teams der Liga. Man darf der TSG keine Räume zum Spielen geben." Kompakt müsse seine Mannschaft gegen den Ball stehen. "Die Niederlage in Mannheim täuscht über den Spielverlauf hinweg. Die TSG hat sehr stark gespielt", sagt Kiefer. So sah es auch TSG-Trainer Marco Wildersinn: "Einen Punkt hätten wir verdient gehabt. Aber leider haben wir einige hochprozentige Torchancen vergeben." Auf seine Elf warte heute in Homburg eine sehr schwere Hürde. "Der FC Homburg hat eine eingespielte und sehr gute Mannschaft", lautet die Einschätzung von Wildersinn.

Mit der TSG wartet auf seine Mannschaft eine harte Nuss, erklärt FCH-Torjäger Patrick Schmidt. "Sicherlich ärgern wir uns, dass wir bisher zweimal einen möglichen Sieg nicht einfahren konnten, aber die Leistungen sollten uns Mut geben, es noch besser zu machen und heute gegen Hoffenheim endlich zu gewinnen", erklärt der 21-jährige Stürmer, auf dessen Konto alle drei bisherigen Homburger Tore gehen. Auch Schmidt hofft, dass die Defensive keine Aussetzer mehr hat.

Jens Kiefer kündigte an, dass er die Vierer-Abwehrkette mit Andreas Gaebler, den Innenverteidigern Emil Noll und Azur Velagic sowie Tim Stegerer auch heute aufbieten wird. Neuzugang Niklas Wiebach, der erst am Montag verpflichtet wurde (wir berichteten), sitzt erst einmal auf der Bank. "Er ist vielseitig von der Innenverteidigung, auf den Außen und derSechser-Position einsetzbar", sagt Kiefer über die Verstärkung. Die wurde nötig, weil die Defensivabteilung durch den Ausfall von Clement Halet (Kreuzbandriss) sowie nun vorerst auch von Sebastian Wolf, der wegen eines Bänderrisses mindestens für 14 Tage fehlen wird, dezimiert ist.