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Heim-Grand-Slam für Starterinnen des JC Zweibrücken wenig erfolgreich

Judo-Grand-Slam Düsseldorf : Heim-Grand-Slam für JCZ-Starterinnen wenig erfolgreich

Kein gutes Pflaster war der Judo-Grand-Slam in Düsseldorf für die beiden Starterinnen des 1. JC Zweibrücken. „Das war ziemlich überschaubar“, sagte auch JCZ-Trainer Stephan Hahn. Martyna Trajdos musste am Freitag in der Klasse bis 63 Kilogramm passen.

„Sie war die ganze Woche über schon krank“, erklärte Hahn am Montag. Das gleiche Schicksal hatte eigentlich auch Jasmin Grabowski ereilt. Auch sie plagte sich mit Fieber. „Wo sie schon mal da war, wollte sie aber dann auch kämpfen. Vielleicht war es der falsche Ehrgeiz.“ Denn schon in Runde eins war „gegen eine normalerweise machbare Gegnerin“ Schluss für die Schwergewichtskämpferin (über 78 Kilogramm). Sie musste sich Santa Pakenyte aus Litauen geschlagen geben. „Aus Olympia-Sicht hat sich aber nichts verändert, noch sind alle Chancen da“, betonte der JCZ-Trainer. Grabowski liegt im Ranking derzeit auf Rang 24. Die besten 22 fahren nach Tokio. Stand jetzt würde es dennoch reichen, da die Liste noch nicht bereinigt ist – nur die beste Kämpferin jedes Landes erhält einen Startplatz. Martyna Trajdos dürfte als derzeit Siebte ihrer Gewichtsklasse durch sein.

Die interne Nominierung für die Olympischen Spiele in Tokio durch den Deutschen Judo-Bund soll in den kommenden Tagen erfolgen. Noch bis Ende Mai haben die Athleten in der Qualifikationsphase allerdings Zeit, bei Wettkämpfen weitere Punkte zu sammeln.