Saarlandliga-Handballerinnen der SG SV 64/VT Zweibrücken Gipfeltreffen der beiden bislang ungeschlagenen Teams

Zweibrücken · Die Saarlandliga-Handballerinnen der SG SV 64/VT Zweibrücken empfangen zum den Topspiel HSV Merzig-Hilbringen.

Volle Konzentration ist bei den SG-Handballerinnen um Coach Rüdiger Lydorf im Topspiel gefragt.

Volle Konzentration ist bei den SG-Handballerinnen um Coach Rüdiger Lydorf im Topspiel gefragt.

Foto: Martin Wittenmeier

Nach mehreren Wochen Punktspielpause kommt nun gleich ein Kracher auf die Saarlandliga-Handballerinnen der SG SV 64/VT Zweibrücken zu. Am Sonntag empfängt der Spitzenreiter den HSV Merzig-Hilbringen zum Topspiel. Während der Oberliga-Absteiger aus Zweibrückeen aktuell mit 11:1 Punkten ganz oben steht, liegen die Frauen aus Merzig mit 8:0 Punkten, aber zwei Partien weniger, dahinter. Somit treffen die beiden einzigen noch ungeschlagenen Teams direkt aufeinander. Merzig, das als einziges Team noch gar keinen Zähler abgeben musste, zählt zu den torgefährlichsten der Liga.

„Merzig ist eine sehr starke Mannschaft, die man nicht unterschätzen darf“, betont SG-Trainer Rüdiger Lydorf und ergänzt: „Das haben sie in den ersten Spielen klar gezeigt. Sie sind ähnlich wie wir, ein sehr junges Team, das aber jetzt schon einige Jahre zusammenspielt. Für uns gilt es am Wochenende vor allem die Kreise des starken Rückraums einzugrenzen. Dennoch wollen wir uns nach der längeren Pause erstmal auf uns selbst konzentrieren und unsere Leistung möglichst schnell abrufen”, erwartet der SG-Coach ein spannendes Spiel.

Dass der HSV auch in kritischen Momenten einen kühlen Kopf bewahren kann, zeigte er auch am Wochenende im Spiel gegen den TV Merchweiler. Dort holten sie einen zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand auf und konnten in einem bis zum Ende hin engen Duell in der Schlusssekunde das Siegtor erzielen. Merzig bietet einen sehr starken Rückraum auf, der sowohl durch Wurfgewalt, als auch durch körperliche Präsenz überzeugt. Daher gilt es für die Zweibrückerinnen, eine stabile Abwehr zu stellen und offensiv gegen die Schützinnen zu agieren. In der Defensive variieren die Gäste zwischen einer kompakten 6:0- und einer 5:1-Deckung, in der sie durch ihre Körpergröße immer wieder Ballgewinne erzielen.

Im Gegensatz zu dem der Merzigerinnen liegt das letzte Punktspiel der SG Zweibrücken bereits fünf Wochen zurück. Nach dem Sieg gegen Birkenfeld bestritten sie lediglich noch die Pokalpartie gegen die HG Fraulautern/Überherrn II und gingen danach in eine vierwöchige Spielpause. Diese spielfreie Zeit konnten die Rosenstädterinnen nutzen, um kleinere Wehwehchen auszukurieren und weiterhin an ihren Defiziten zu arbeiten. Dennoch gilt es für sie nach vier Wochen ohne Pflichtspiel schnell wieder in ihren Rhythmus zu finden und von Anfang an aufmerksam gegen die HSV-Handballerinnen zu agieren. Das Problem der “verschlafenen Anfangsphase”, dass sie zu Beginn der Saison begleitete, konnten die Löwinnnen in den letzten Begegnungen ablegen.

In dem Heimspiel am Sonntag ab 16 Uhr in der Westpfalzhalle muss SG-Coach Rüdiger Lydorf voraussichtlich nur auf Nadine Zellmer verzichten. Zudem gab es unter der Woche einige krankheitsbedingte Ausfälle, von denen die 64erinnen aber hoffen, dass sie bis zum Spieltag wieder einsatzfähig sind.