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Handball-Saarlandliga: TV Niederwürzbach gegen Spitzenreiter TV Homburg

TVN empfängt den TVH : Besondere Stimmung beim Ostsaar-Derby erwartet

Handball-Saarlandliga: Der TV Niederwürzbach hofft gegen den Spitzenreiter TV Homburg am Samstagabend auf die volle Unterstützung der Fans.

Derbyzeit in der Handball-Saarlandliga. Am Samstag empfängt der Tabellensiebte TV Niederwürzbach um 18 Uhr in der Würzbachhalle den TV Homburg. Ein heißes Pflaster ist die Spielstätte für jede Mannschaft – auch für den Spitzenreiter aus Homburg.

„Dieses Spiel ist eine Herausforderung für uns. Wir müssen alles abrufen, um die Punkte zu behalten“, weist TVH-Trainer Mirko Schwarz auf die Gefährlichkeit des TV Niederwürzbach hin. „Wir müssen Lösungen finden, uns in Mann gegen Mann gegenüber den letzten Partien noch steigern“ Niederwürzbach habe mit Thorsten Bas und Johannes Leffer starke Offensivakteure. Diese müsse der TVH unbedingt aus dem Spiel nehmen. „Hinten sicher stehen und vorne noch geduldiger im Angriff sein. Das muss unsere Devise für Samstag sein“, betont Schwarz. Er hofft, dass die Kräfte für 60 Minuten reichen. „Aufgrund unserer Ausfälle können wir nicht so durchwechseln, wie das sein müsste.“ Die Homburger müssen erneut auf Edvinas Vorobjovas wegen Knieproblemen verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Hindrik Schmidt, der möglicherweise aus beruflichen Gründen passen muss. Schwarz schaut bezüglich Kräfteverschleiß auf die Erfahrung aus dem letzten Heimspiel vor 14 Tagen gegen den TV Merchweiler. „45 Minuten lang lief es super, aber dann wurde es noch eng, weil uns die Kräfte ausgingen.“

Das sollten die Homburger im Titelkampf am Samstag vermeiden, denn die Niederwürzbacher versprechen dem TVH einen ganz heißen Tanz. „Wir wollen unser Heimspiel gewinnen, auch mit Hilfe der Zuschauer“, sagt TVN-Abteilungsleiter Arno Gebhardt. Auf den Rängen erwartet er viele Fans, die ihre Mannschaft unterstützen. 300 Zuschauer sollten kommen. Eine Atmosphäre auf die sich auch Mirko Schwarz freut: „Das macht einfach mehr Spaß, wenn Stimmung in der Halle ist.“ Und der TVN hofft, dass die eigenen Fans ihre Mannschaft zu einer besonderen Leistung pushen. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Vielleicht ist da was für uns drin“, hofft Gebhardt. Dabei denkt er auch an das Hinspiel in Homburg, das der TVH recht knapp mit 28:25 für sich entschied.

„Von der Kaderbesetzung und der Tabellenposition ist der TV Homburg natürlich der klare Favorit. Aber wir können mit den Spitzenteams mehr als nur mithalten“, betont der TVN-Abteilungsleiter. Das habe die Mannschaft auch vor 14 Tagen bei der unglücklichen 31:32-Niederlage beim Tabellendritten SGH St. Ingbert wieder gezeigt. Nils Lauer, der sich in diesem Spiel am Kopf verletzte, sollte wieder einsatzbereit sein. Auch Maxi Bölke, der sich einen Tag vor der Partie in St. Ingbert am Fuß verletzte, ist gegen den TV Homburg wieder im Aufgebot.

Zum Tabellennachbar-Duell kommt es am Samstag um 20 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle, wenn der Sechste SV 64 Zweibrücken II den Fünften HSG DJK Nordsaar empfängt. Hier ist in den 60 Minuten mit einer offenen Partie zu rechnen.