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Handball-Saarlandliga: TV Homburg wieder an Spitze, Niederwürzbach siegt mal wieder

Handball-Saarlandliga : TVN beendet Negativserie

Handball-Saarlandliga: 37:29-Sieg gegen Illtal II. TV Homburg wieder an der Spitze.

Aufatmen beim TV Niederwürzbach. Nach fünf Niederlagen in Folge beendete die Mannschaft von Trainer Christian Schöller mit einem deutlichen 37:29-Heimsieg über die HF Illtal II ihre Negativbilanz. Trotz schwacher Abwehrleistung setzte sich der TV Homburg in der Handball-Saarlandliga am Sonntagabend noch klar mit 38:32 beim TuS Brotdorf durch. Die Partie zwischen dem SV 64 Zweibrücken II und dem bisherigen Spitzenreiter HSV Merzig-Hilbringen wurde beim Stand von 12:9 abgebrochen. Wasser tropfte von der Hallendecke der Ignaz-Roth-Halle. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

TV Niederwürzbach - MSG HF Illtal II 37:29 (21:15) Nach der unglücklichen Niederlage am vergangenen Wochenende beim TV Homburg brauchten die Niederwürzbacher etwas Anlaufzeit, um in die Heimpartie gegen den Aufsteiger aus Illtal reinzufinden. Trotz spielerischer und körperlicher Überlegenheit ließ der TVN der jungen Gästemannschaft zu viel Freiraum. Es gelang zunächst nicht, an die gute spielerische Leistung aus der Partie in Homburg anzuknüpfen. „Auch die Abwehr war lange zu passiv und ließ doch einige zu leichte Treffer zu“, erklärte TVN-Handball-Abteilungsleiter Arno Gebhardt. Nach 15 Minuten führten die Gäste mit 9:6. TVN-Trainer Christian Schöller nahm eine Auszeit. Diesen Weckruf habe die Mannschaft offensichtlich gebraucht. Innerhalb von sieben Minuten drehten die Würzbacher das Spiel zum 14:11 (23.). Der Angriff war jetzt deutlich effektiver, der Ball lief nun deutlich besser und mit mehr Tempo. Nur die Abwehr ließ weiter den nötigen Zugriff vermissen. Dennoch nahm der TVN eine 21:15-Führung mit in die Pause.

Zu Beginn von Halbzeit erhöhte der TVN nochmal die Schlagzahl. „Vor allem Nils Lauer und Johannes Leffer ließen mit ihren blitzschnellen 1:1-Situationen die jungen Abwehrspieler der Gäste alt aussehen.“ Über 24:16 (34.) zogen die Gastgeber auf 29:20 (40.) davon. Die erste Zehn-Tore-Führung erzielte Lauer in der 44. Minute zum 31:21. Wenn der Vorsprung an Ende auch nochmal ein wenig schmolz, ließen die Niederwürzbacher, bei denen Max Junius nach 15-monatiger Verletzungspause wieder auf dem Spielfeld stand, keinen Zweifel mehr am Sieg aufkommen. Jetzt stehen zwei weitere Heimspiele in Folge an. Am kommenden Samstag ist die HSG Fraulautern-Überherrn in der Würzbachhalle zu Gast, eine Woche später kommt die HSG Nordsaar.

TuS Brotdorf - TV Homburg 32:38 (13:17) Trotz eines klaren Auswärtserfolges zeigte sich Jörg Ecker, Handball-Abteilungsleiter des TV Homburg, mit der Leistung des neuen Tabellenführers nicht einverstanden. „Unsere Abwehrleistung war ungenügend“, monierte er. Der TVH habe es dem Gegner immer wieder zu einfach gemacht, zu Toren zu kommen. „Im Spiel 1:1 ließen wir den Brotdorfern zu viel Platz.“ Dies müsste sich in den nächsten Wochen gewaltig ändern, wenn die Homburger unter anderem gegen das Spitzenteam der HSV Merzig-Hilbringen auflaufen wird. Mit der Offensive war Ecker allerdings einverstanden: „Im Gegensatz zum Heimspiel gegen den TV Niederwürzbach haben wir unsere Tormöglichkeiten optimal verwertet.“

Nach 13 Minuten hatte sich der TV Homburg mit 9:4 schon einen schönen Vorsprung gesichert. Doch immer wieder ließ die Defensivreihe den Brotdorfern die Möglichkeit zum Tore-Werfen. Über 10:7 führte der Gast dann nach 19 Minuten nur noch mit 11:9. „Immer wieder ließen wir Brotdorf herankommen, um dann nur kurz nachzulegen.“ Drei Minuten vor der Pause stand es weiter nur 15:13 für den TV Homburg, der dann mit einer 17:13-Führung in die Kabine ging. Im zweiten Abschnitt gelang es dem TVH lange Zeit nicht, diesen Vorsprung deutlicher zu gestalten. Drei bis vier Tore lag er stets vorne. Die Mannschaft tat nicht mehr als notwendig. Acht Minuten vor dem Ende stand es 32:26 für den TV Homburg, der schließlich diesen Sechs-Tore-Vorsprung zum 38:32-Endstand aufrechterhielt. „Das Spiel müssen wir viel höher gewinnen“, beklagt Ecker.