Handball-Oberliga VTZ verpflichtet Kreisläufer Julian Kreis aus Saarlouis

Zweibrücken · Handball-Oberligist VTZ Saarpfalz ist erneut auf dem Transfermarkt tätig geworden. Mit dem 20-jährigen Kreisläufer Julian Kreis ist es den Verantwortlichen und dem Trainerteam Kai Schumann und Philip Wiese gelungen einen spannenden, jungen Spieler von einem Wechsel in die Rosenstadt zu überzeugen.

Derzeit ist Kreis noch im Kader des Drittligisten HG Saarlouis.

Da er aber mit gleich drei anderen Spielern, unter anderem Peter Walz und Ex-VTZ-Spieler Wladislaw Kurotschkin, um eine Position kämpft, waren seine Spielzeiten bislang überschaubar. Mit seinen zwei Metern Körpergröße ist Kreis in Sachen Körperlichkeit schon jetzt eine Ausnahmeerscheinung. Spielerisch will er das noch werden. Deswegen braucht er Spielpraxis, die ihm die Saarpfälzer auch geben wollen. „Julian ist ein wichtiger Baustein für die nächste Saison. Er ist ein körperlich groß gewachsener Kreisspieler mit Trainings- und Spielerfahrung in der 3. Liga. Er wird uns im Angriff wie auch in der Abwehr mit seiner körperlichen Präsenz, seinem Einsatzwillen und seinem Talent nach vorne bringen“, sagt Schumann.

Auch Kreis freut sich auf seine neue Aufgabe. „Ich habe mich für die VTZ entschieden, da ich nach den ersten Gesprächen schnell festgestellt habe, dass der Verein einen Weg einschlägt, der mit meinen Vorstellungen übereinstimmt“, sagt er. Ihm gefalle dabei vor allem die Zusammensetzung des Kaders und die Idee dahinter. Mit einer jungen, regionalen Mannschaft, verstärkt um einige Routiniers, soll der Umbruch bewerkstelligt werden. Auch im Hinblick auf seine berufliche Zukunft seien die Gespräche mit der VTZ harmonisch verlaufen. „Ich habe gerade meine Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst abgeschlossen und arbeite im Schichtdienst, was für den Handball nicht gerade optimal ist. Doch auch hier konnte eine für beide Seiten optimale Lösung gefunden werden“, erklärt Kreis.

Neben der Spielpraxis erhofft sich der 21-Jährige aber auch, dass er sich schnell in der neuen Mannschaft einfinden kann. „Die Ziele mit sind schwer zu definieren, weil es einige Neuzugänge geben wird und der finale Kader noch nicht feststeht. Es wird sicherlich etwas Zeit brauchen bis die Mannschaft sich eingespielt hat. Meiner Meinung nach, ist es dennoch nicht unrealistisch einen Platz in der oberen Tabellenhälfte anzuvisieren.“

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