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Handball-Oberliga: TV Homburg verpasst gegen Bingen dritten Saisonsieg

Handball-Oberliga : Tapfer gekämpft, aber doch verloren

Handball-Oberliga: Angeschlagener TV Homburg unterliegt der HSG Bingen zu Hause mit 28:33.

Der TV Homburg wartet weiter auf den dritten Sieg in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Im Heimspiel am Samstag gegen die sechstplatzierte HSG Rhein-Nahe Bingen war der Aufsteiger recht nah dran. Am Ende behielten aber die Gäste mit 33:28 gegen den personell arg gebeutelten TVH doch die Oberhand, obwohl die Partie bis zur 50. Minute total offen war.

TVH-Trainer und Abteilungsleiter Jörg Ecker musste mit einem Miniaufgebot von nur zehn Spielern, darunter zwei Torhüter, auskommen. So fehlten beruflich- oder verletzungsbedingt Matthias Mohn, Johannes Pelletier und Hendrik Schmitt. Muhamed Durmishi und David Klein spielten bei der A-Jugend. Leo Frisch klagte nach langer Verletzungspause über muskuläre Probleme. „Aus reiner Vorsicht habe ich ihn draußen gelassen“; erklärt Ecker. Das Miniaufgebot des TV Homburg schlug sich aber wacker. Nachdem die Gäste gleich auf 5:1 (11.) wegzogen, drohten eine herbe Heimpleite. Doch der Gastgeber holte Tor um Tor auf. Im Abwehrverhalten, aber auch im Torabschluss wurde der TVH stärker. In der 19. Minute verwandelte Robin Von Lauppert einen Siebenmeter zum 6.8. Vier Minuten später glich Alexey Wetz zum 9:9 aus. Philipp Daume traf doppelt gar zur 13:12-Führung (28.) des Tabellenvorletzten. Zum Seitenwechsel lagen die Homburger mit 14:13 in Front. „Das war wirklich überragend, was meine Jungs in allen Bereichen zeigten und dies, obwohl uns so viele Spieler fehlten“, zeigte sich Ecker begeistert. Das Spiel blieb auch in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit offen. 20:20 und 21:21 stand es, als Bingen auf 23:21 (46.) wieder etwas davon zu ziehen konnte. Doch elf Minuten vor dem Ende war die Partie immer noch nicht entschieden: Lukas Glück glich zum 24:24 aus. „Nun war aber doch der Akku leer“, erkannte Ecker, dass es seine tapfer aufspielenden Jungs immer schwerer bekamen. „Die Belastung war einfach in den ersten 50 Minuten viel zu hoch. Mit fehlten die Alternativen auf der Bank.“ Bingen nutzte seinen konditionellen Vorteil und zog innerhalb weniger Minuten von 24:24 auf 28:24 (54.) davon. Der TVH kämpfte verzweifelt, aber die Partie war entschieden. Mit einem 33:28-Sieg nahm die HSG Bingen dann doch die Punkte mit nach Hause.

Das nächste Spiel bestreitet der TV Homburg am kommenden Samstag, 18 Uhr, bei der VTV Mundenheim.