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Handball-Nachwuchs vom SV 64 Zweibrücken schlägt sich bei Top-Turnier wacker

SV 64 Zweibrücken : SV-Nachwuchs schlägt sich beachtlich

Beim 11. Capmarkt Cup verpassten die B-und C-Jugend-Handballer des SV 64 Zweibrücken zwar knapp das Treppchen. Der Verein freute sich dennoch über Spitzentalente von Bundesligavereinen, internationale Gäste und das Lob der Teilnehmer.

Am Wochenende fand in der Ignaz-Roth-Halle auf Einladung des SV 64 Zweibrücken zum elften Mal der Capmarkt Cup – das Turnier für Spitzenmannschaften im Jugendhandball – statt. Unter den Augen von Weltmeister und Schirmherr Christian Schwarzer boten die Teams aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und der französischen Region Grand Est den zahlreichen Zuschauern Handball vom Feinsten.

Mit dem Bundesliganachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen (C-Jugend) und der SG Pforzheim-Eutingen (B-Jugend) setzten sich am Ende die Topfavoriten durch.

Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag eröffneten erst einmal die kleinen Balljäger des SV 64 Zweibrücken und der HG Saarlouis die Turniertage. Die D-Jugendlichen trennten sich nach einem spannenden Duell auf Augenhöhe leistungsgerecht mit einem Unentschieden (13:13). Bei der E-Jugend behielten dann die Gäste aus dem Westsaar-Kreis die Oberhand (27:11).

Beim anschließenden Turnier der B-Jugendlichen sorgten die Gastgeber des SV 64 Zweibrücken zum Auftakt für einen Paukenschlag. Das Team von Trainer Marc Robin Eisel wuchs über sich hinaus und siegte – auch dank einer starken Leistung von Torhüter Dennis Buchner – mit 13:11 gegen den Bundesliganachwuchs der Eulen Ludwigshafen. Auf ein Remis gegen Nancy (13:13) folgte dann aber eine knappe Niederlage gegen P2H Longwy (12:13). Und auch gegen den späteren Sieger Pforzheim-Eutingen war für die Junglöwen nichts zu holen (15:21). Pforzheim-Eutingen setzte sich am Ende knapp vor den Eulen Ludwigshafen durch. Die beiden Teams spielten in der letzten Partie des Tages das Finale um den Titel aus. In einem Kampf auf Augenhöhe konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzten und das Spiel endete Unentschieden. Da die Pforzheimer bis dato noch keine Verlustpunkte einstecken mussten, Ludwigshafen aber gegen den Nachwuchs vom SV 64 verloren hatte, reichte den Baden-Württembergern das Remis zum Titelgewinn.

SG-Trainer Alexander Bossert war stolz auf die Leistung seiner Mannschaft und lobte auch die Organisation des Turniers: „Wir waren hier in Zweibrücken sehr glücklich. Hier herrscht eine freundliche Stimmung, der Turnierrahmen ist perfekt organisiert, das Spielniveau ist klasse und die Leistung der Schiedsrichter war außergewöhnlich gut“.

Auf dem dritten Platz landete die französische Mannschaft P2H Longwy mit 4:4 Punkten vor den Zweibrücker Junglöwen (3:5). Nancy wurde mit einem Punkt Fünfter.

Am Sonntag beeindruckten die Talente der Rhein-Neckar-Löwen bei der Konkurrenz der C-Jugend. Mit drei Siegen aus vier Spielen gewannen die Badener verdient den Titel. Lediglich im innerbadischen Derby gegen das Team aus Pforzheim mussten sich die Rhein-Neckar-Löwen geschlagen geben. Der TV Hochdorf und Pforzheim/Eutingen beendeten das Turner je mit 5:3 Punkten, wobei Hochdorf das bessere Torverhältnis aufweisen konnten und Platz zwei belegte. Rang vier ging an die Gastgeber vom SV 64. Mit zwei Niederlagen gegen die erst- und zweitplatzierten Rhein-Neckar-Löwen und Hochdorf, einem Sieg gegen die SG Pforzheim/Eutingen sowie einem weiteren Erfolg gegen die HG Saarlouis schrammten die Rosenstädter knapp am Siegertreppchen vorbei. Den fünften Platz belegte Saarlouis mit einem Punkt.

„Dieses Jahr hatten wir bei der C-Jugend wohl das stärkste Teilnehmerfeld in elf Jahren Capmarkt Cup- Geschichte. Es ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit, dass uns so viele namhafte Mannschaften ihre Zusage geben“, freute sich C-Jugendtrainer und Jugendkoordinator Stefan Bullacher.

Welt- und Europameister Christian Schwarzer lobte bei der Siegerehrung die Leistungen der Spieler, aber auch das Engagement der Vereine: „Es war wieder eine tolle Veranstaltung mit einem super Teilnehmerfeld. Es ist klasse, mit solchen Talenten, die in ihren Vereinen eine tolle Perspektive haben, ein so hochklassiges Turnier spielen zu können.“