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Hallenfußball: Schiedsrichter beschließen Turnierreigen in Zweibrücken

Schiedsrichterturniere : Schiedsrichter glänzen auch am Ball

Unparteiische beenden Turnier-Reigen zwischen den Jahren in der Zweibrücker Westpfalzhalle.

Zum Abschluss der AH-Turnierserie, die der Förderverein der Schiedsrichter-Vereinigung Pirmasens/Zweibrücken traditionell zwischen den Jahren ausrichtet, durften die Unparteiischen am Montag selbst an den Ball. Nachdem die Pfeife gegen Trikot getauscht war, standen in der Westpfalzhalle drei Turniere mit insgesamt 24 Schiedsrichterteams auf dem Programm.

Im ersten Turnier, dem einzigen mit zwei Gruppen und anschließender Finalrunde, setzte sich die Schiedsrichter-Vereinigung Offenbach 5:4 im Neunmeterschießen gegen die Kollegen aus Kusel-Kaiserslautern durch. Dritter wurden die Schiedsrichter aus Koblenz mit einem 5:2-Erfolg im kleinen Finale gegen die SrVgg Rhein-Mittelhaardt II.

Anschließend ging es für sieben Mannschaften im Modus „Jeder gegen jeden“ weiter. Mit 16 von 18 Punkten landete die Schiedsrichter-Gruppe Nürtingen knapp vor den gastgebenden Schiris aus Pirmasens und Zweibrücken (15 Punkte). Die Schiedsrichter-Vereinigung Pirmasens/Zweibrücken war mit zwei Siegen (6:1 gegen Unaf Moselle und 2:1 gegen SrVgg Rhein-Pfalz) in das Turnier gestartet, unterlag dann aber Nürtingen mit 2:4. Zwar gewannen die Gastgeber ihre beiden übrigen Partien gegen Bruchsal (5:0) und Höcherberg (2:1), zum Titel reichte es allerdings nicht, da Nürtingen erst im letzten Spiel gegen die Schiedsrichter-Kollegen aus Bruchsal beim 2:2 einen Punkt abgab. Rang drei sicherte sich die Schiedsrichter-Gruppe St. Wendel mit zehn Zählern.

Den Pokal im dritten Turnier schnappte sich die Schiedsrichter-Gruppe Völklingen-Köllertal mit 16 Punkten vor der SrVgg Dortmund und der SrGr Obere Saar, die beide elf Punkte auf dem Konto hatten.

Kreisschiedsrichterobmann Ralf Vollmar zog nach vier Tagen Hallenfußball ein positives Fazit. „Als Veranstalter sind wir zufrieden. Wir haben guten Fußball gesehen und größtenteils war auch alles fair.“ Besonders erfreut zeigte sich Vollmar, dass zum Abschluss des Turnierreigens 24 Schiedsrichter-Vereinigungen den Weg in die Westpfalzhalle gefunden hatten. „Gerade an einem Montag ist das nicht selbstverständlich und dafür umso mehr eine Bestätigung unsere Arbeit.“