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Starke Leistungen: Guter Test zum Start in die Hallensaison

Starke Leistungen : Guter Test zum Start in die Hallensaison

LAZ-Leichtathleten messen sich bei Meisterschaften des Bezirks Vorderpfalz. Neue Bestzeiten für Morsch und Schmitz.

(red/ski) Früh in der Hallensaison haben einige Leichtathleten des LAZ Zweibrücken die Meisterschaften des Bezirks Vorderpfalz in Ludwigshafen genutzt, um ihre bisher erreichten Trainingswerte im Wettkampf umzusetzen – auch wenn die gezeigten Leistungen außerhalb der Wertung blieben.

Top-Sprinterin Sina Mayer überzeugte über die 60 Meter in 7,53 Sekunden. Anschließend überquerte die Überraschungsdritte der U23-EM aus diesem Jahr die Ziellinie über die 200 Meter nach 24,80 Sekunden. LAZ-Sprinter Jonas Klein wollte über die kurze Hallendistanz nach einer intensiven Trainingsphase eigentlich einen besseren Start hinlegen. Das misslang, doch in Anbetracht dessen war er mit den 7,23 Sekunden über die 60 Meter durchaus zufrieden. „Im 200-Sprint gelang der Start dann besser und die dort gezeigten 22,78 Sekunden sind zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall gut“, erklärte Trainer Karl-Heinz Werle. Dieser war auch mit dem Auftritt von Jana Faltermann zufrieden. 27,52 Sekunden. über 200 Meter zeigten, dass für Jana Faltermann ihr Training in die richtige Richtung geht. Im Weitsprung kam die U18-Athletin auf 4,81 Meter.

800-Meter-Läufer Fabian Morsch attackierte zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison bereits die Qualifikationsnorm für die deutschen Meisterschaften der U20 (1:59,20 min). Am Ende blieb die Uhr nur einen Tick später bei 2:00,26 Minuten stehen. „Die Norm wird noch fallen“, ist LAZ-Trainer Klaus Klein überzeugt. Anschließend stellte Morsch sich noch der Konkurrenz über die 200 Meter. In 23,79 Sekunden lief er eine neue Bestzeit.

Bei der W15 legte Helena Noll die 60 Meter in 8,55 Sekunden zurück, im Weitsprung kam sie auf 4,37 Meter, im Hochsprung überquerte sie eine Höhe von 1,25 Meter. W14-Starterin Emilie Mrowiec sprintete die 60 Meter in 9,34 Sekunden, im Weitsprung erzielte sie 4,02 Meter und im Hochsprung blieb die Zweibrücker Athletin ohne gültigen Versuch.

In der W13 stellte Hannah Schmitz über die 60 Meter in 9,09 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung auf und überzeugte ihren Trainer Klaus Klein mit einem druckvollen und frequenten Sprint. „Lediglich am Start zögerte sie und verschenkte damit eine Zeit unter neun Sekunden.“ Über die 800-Meter-Distanz forderte der Trainer nochmals vollen Einsatz von ihr, um die Willensstärke und Tempohärte zu schulen. In 2:34,84 Minuten setzte sie die Vorgabe um und war damit überraschend schon wieder ganz nah an ihrer Bestleistung aus dem Sommer (2:34,32) dran.

Jakob Legner (M13) lief die 60 Meter in 8,76 Sekunden, Mirca Terzic kam nach 8,95 Sekunden ins Ziel. Im Hochsprung lag Terzic mit 1,35 Meter knapp vor Legner (1,30m). Ebenso im Weitsprung mit 4,63 beziehungsweise 4,52 Metern für Legner.

Bei der M12 wurde die Zeit von Colin Veith über die 60 Meter nach 9,24 Sekunden gestoppt, zudem sprang er 3,73 Meter weit.