Handball-Oberligist SG SV 64/VT Zweibrücken Benni Zellmer fällt der SG vorerst aus

Zweibrücken · Handball: Zweibrücker Abwehrspezialist verletzt sich am Sprunggelenk. Testspielsiege gegen Dillingen/Diefflen und St. Ingbert. Nun gegen Saarlouis und Homburg.

 Benni Zellmer, der bereits in seine 13. Saison mit den Handballern des SV 64 Zweibrücken – nun in der SG – geht, hat sich eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Wie lange der Abwehrspezialist ausfallen wird, ist noch offen.

Benni Zellmer, der bereits in seine 13. Saison mit den Handballern des SV 64 Zweibrücken – nun in der SG – geht, hat sich eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Wie lange der Abwehrspezialist ausfallen wird, ist noch offen.

Foto: Martin Wittenmeier

Der Schweiß fließt bei den Oberliga-Handballern der neuen Spielgemeinschaft SG SV 64/VT Zweibrücken. Seit nun knapp zwei Wochen befinden sich die Jungs in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Im Rahmen des Trainingslagers standen am vergangenen Wochenende auch die beiden ersten Testspiele auf dem Programm. Gegen die beiden Saarlandligisten HC Dillingen/Diefflen und den HC St. Ingbert-Hassel konnten zwei Erfolge gefeiert werden. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Benni Zellmer.

„Mit dem bisherigen Verlauf und den ersten Tests bin ich soweit zufrieden. Gegen St. Ingbert in der zweiten Hälfte zwar mit ein paar Abstrichen, aber die Jungs waren irgendwann auch einfach platt“, erklärt SG-Coach Klaus Peter Weinert. Das positive Gefühl würde sicherlich noch größer ausfallen, wäre da nicht die Verletzung von Zellmer. In der Partie gegen den HC St. Ingbert-Hassel zog sich der Abwehrspezialist am Sonntag eine Verletzung am Sprunggelenk zu. Er wird wohl einige Wochen ausfallen. „Diese Verletzung wird uns sehr weh tun und tut mir auch für Benni leid. Wir hoffen alle, dass es nichts Schlimmeres ist“, sagt Weinert.

Nach einem intensiven Trainingstag ging es am Samstag gegen den letztjährigen Vizemeister der Saarlandliga. Der HC Dillingen/Diefflen konnte die Partie zunächst recht offen gestalten und lag in der 16. Minute lediglich mit 8:6 in Rückstand, was auch an der schwachen Chancenverwertung der SG-Akteure lag. Dann aber zog die SG das Tempo an und konnte sich nach einem 4:0-Lauf binnen fünf Minuten auf 12:6 absetzen. Diesen Vorsprung hielten sie dann auch bis zum Halbzeitpfiff beim Stand von 15:9. Auch in der zweiten Hälfte konnte der Saarlandligist zunächst die Partie halbwegs offen gestalten und hielt den Rückstand im erträglichen Rahmen. Doch spätestens nach dem 23:17 in der 40. Minuten setzten die Rosenstädter eine Schippe drauf und erhöhten den Vorsprung kontinuierlich. Am Ende setzte sich der Oberligist vollkommen verdient mit 36:25 durch.

Der zweite Trainingstag sollte nicht minder anstrengend werden. Weitere intensive Einheiten wurden absolviert. Zum Abschluss ging es gegen St. Ingbert-Hassel. Das bereits seit Jahren in der Spitzengruppe der Saarlandliga etablierte Team hatte sich zu dieser Runde unter anderem mit Ex-Zweibrücker Sebastian Meister verstärkt und gilt als eine der Mannschaften, die ein Wörtchen um die Meisterschaft mitreden könnte. Auch in dieser Partie dauerte es zunächst etwas, bis der SG-Express Fahrt aufnahm. Nach schneller 3:0-Führung hatten die St. Ingberter ebenso schnell wieder für den Ausgleich gesorgt und entfachten mit ihrem gefährlichen Rückraum um David Szilagyi und Hennadil Kucher viel Druck. Von der Bank kommend brachte Routinier Benni Zellmer dann wieder die nötige Aggressivität und Beweglichkeit in die Abwehr der Pfälzer. Nach dem zwischenzeitlichen 8:6 (14.) zogen die Zweibrücker bis zur Pause auf 18:10 davon. Nach einer Abwehraktion blieb Zellmer, der in seine 13. Saison mit dem SV 64 geht, dann liegen und konnte fortan seine Jungs nur noch von der Bank aus unterstützen. In der zweiten Hälfte hielt die SG das Niveau der ersten 30 Minuten nur zu Beginn. Mit zunehmender Dauer ließen die Kräfte nach. Dies nutzte der Saarlandligist aus und verkürzte Tor um Tor. Letztlich setzte sich die SG aber mit 31:25 durch.

Die ersten Schritte sind gemacht. Jetzt gilt es für das Weinert-Team, sich in den kommenden Wochen weiter Stück für Stück zur Höchstform zu arbeiten. Die nächsten Tests werden im Vergleich zu den beiden ersten nun ungleich schwerer. Bei der HG Saarlouis (Donnerstag) und dem TV Homburg (Samstag) warten mit den beiden Drittligisten zwei ganz schwere Brocken.

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