1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Grgic startet zuversichtlich in Saison

Grgic startet zuversichtlich in Saison

Nach einer ordentlichen Vorbereitung geht es für die neu zusammengestellte Mannschaft der VT Zweibrücken nun in den Oberliga-Alltag. Neu-Trainer Danijel Grgic hofft, wieder an die Spitzenteams heranzukommen.

Eine lange, anstrengende Vorbereitung bei den Handballern der VT Zweibrücken-Saarpfalz findet ihr Ende. Nun geht es für die neu formierte Truppe im ersten Spiel der Oberliga-Saison zum Aufsteiger aus Osthofen. Dort will Neu-Trainer Danijel Grgic am Sonntag ab 18 Uhr in der Wonnegauhalle die ersten beiden Punkte einfahren. Dass die junge Mannschaft der VTZ, die wie die Wundertüte der Liga zu sehen ist, einen schweren Brocken vor der Brust hat, lässt sich alleine durch die souveräne Meisterschaft in der Rheinhessenliga erahnen. Trotzdem wollen die Zweibrücker mit einem Sieg starten.

"Wie groß das Potenzial meiner Mannschaft ist, hat sie in dem einen oder anderen Vorbereitungsspiel durchblitzen lassen. Trotzdem bitte ich um Geduld, denn das Team ist noch sehr jung", stellt Grgic seine Forderung an die Anhänger der VTZ-Handballer. Die Zweibrücker stünden vor einer sehr spannenden Saison, für die sich nur schwer Prognosen abgeben lassen. Acht Abgängen stehen elf teilweise sehr junge Neuzugänge gegenüber. Inwieweit sie das bereits gezeigte Oberliga-Niveau über die komplette Runde, vor allem gegen Spitzenteams, zeigen können, bleibt eine Frage, die sich wohl erst in den kommenden Wochen beantworten lässt. Grgic hat sich aber zum Ziel gesetzt, aus der jungen, neu zusammengestellten Mannschaft ein funktionierendes Gefüge zu bilden, das die VTZ wieder näher an die Spitzenplätze heranführt. Besonders wichtig für die Entwicklung seien dabei die erfahrenen Spieler wie Philip Wiese, Martin Mokris oder Alexey Wetz sowie Neuzugang Tomas Kraucevicius, die die Mannschaft führen und ihr so die nötige Sicherheit geben sollen.

Im ersten Auswärtsspiel erwartet die VTZ mit der TG Osthofen um Coach Dieter Bösing die große Unbekannte. "Als Aufsteiger haben sie erst einmal nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Dass sie die erste Partie auch noch vor heimischem Publikum austragen können, spielt ihnen sicher in die Karten. Wir wissen auf jeden Fall, dass uns im handballverrückten Osthofen eine tolle Stimmung erwartet sowie eine Mannschaft, die es kaum erwarten kann, sich in der Oberliga zu beweisen", ist der VTZ-Trainer gewarnt. "Wir wollen dennoch attraktiven, schnellen und erfolgreichen Handball spielen. Ich weiß, dass meine Mannschaft im Rahmen ihrer Möglichkeiten immer alles geben wird", sagt Danijel Grigic, der sich auf den Rundenstart freu, "weil ich sehr zuversichtlich bin, dass wir mit einer schlagkräftigen Truppe in die Saison gehen".