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Kegel-Regionalliga: Gegen Haßloch nichts zu holen für die Kegler der SG Zweibrücken

Kegel-Regionalliga : Gegen Haßloch nichts zu holen für die Kegler der SG Zweibrücken

Anfangstrio um Routinier Machura gab zu viele Kegel ab. Schlusstrio konnte nicht mehr aufholen.

Die Regionalliga Kegler der SG/KSG Zweibrücken haben sich dem Tabellenzweiten TSG Haßloch geschlagen geben müssen. Am Ende machten 50 Kegel den Unterschied für die Gäste, die mit 5393:5443 siegreich waren. Für die KSG ist es bereits zweite Niederlage in Folge. Die Zweibrücker zeigten eine ihrer schwächsten Saisonleistungen in einem Heimspiel, was auch mit der angespannten Personalsituation zu tun hatte. Denn zwei Spieler fehlten der KSG gegen Haßloch.

Für die Zweibrücker traten zunächst Jörg Dietz, Thorsten Machura sowie Jannik Schlag an die Bahn. Sie bekamen es mit den Haßlochern Schwinge, Bernatz und Stoner zu tun.
Jörg Dietz erwischte, gerade im Abräumen, nicht seinen besten Tag. Mit 900 Kegel blieb er hinter seinen eigenen Erwartungen und gab neun Kegel an Schwinge ab. Bei Thorsten Machura offenbarten sich die selben Probleme, er musste sich mit 876 Kegel zufrieden geben. Sein Gegenüber Bernatz räumte deutlich mehr ab. 969 Kegel durch den Haßlochern bedeuteten eine noch eindeutigere Führung.
Jannik Schlag, der zu seinem erst vierten Pflichtspieleinsatz kam, konnte mit 890 Kegel als einziger im Anfangstrio Punkte gut machen. Er behielt gegen Stoner, der nur 880 Kegel umwarf, die Oberhand.

Für unser Schlusstrio Carsten Dietz, Sascha Ecker und Jürgen Münchow galt es nun die Hypothek von 92 Kegel in einen Vorsprung umzumünzen. Auf Haßlocher Seite wollten Jung, Diecker und Nied diesen Vorsprung verteidigen.

Münchow erwischte ähnlich wie seine Vorgänger einen rabenschwarzen Tag. Er verließ die Bahn mit nur 859 getroffenen Kegeln. Sascha Ecker hingegen wusste in seinem erst zweiten Saisonspiel in der Regionalliga durchaus zu überzeugen. Mit 912 Kegel konnte er durchaus zufrieden sein. Ein weiterer Lichtblick war Carsten Dietz, der mit tollen 956 Kegel den Tagesbestwert auf Zweibrücker Seite erzielte.

Zwar machte das Schlusstrio insgesamt einige Kegel gut, zum erhofften Heimsieg reichte die Aufholjagd aber bei weitem nicht.

Für die KSG ist die Heimniederlage zwar ärgerlich, aber verschmerzbar. Einen Platz im gesicherten Mittelfeld haben die Rosenstädter sicher. Obwohl abzusehen ist, dass sich die Personalsituation nicht verbessert wollen die Kegler die letzten beiden Saisonspiele noch siegreich gestalten, um einen versöhnlichen Rundenabschluss zu erreichen. Die erste Chance dazu hat die KSG am kommenden Samstag. Dann sind die Zweibrücker Regionalliga-Kegler beim Tabellenvorletzten KSC 56 Pirmasens zu Gast.