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Fußball-Stadtmeisterschaft : Gastgeber Wattweiler zieht ins Finale ein

Fußball-Stadtmeisterschaft : Gastgeber Wattweiler zieht ins Finale ein

Ausrichter zieht nach 5:4-Sieg im Elfmeterschießen ins Endspiel der Zweibrücker Fußball-Stadtmeisterschaft ein.

Der Ball war kaum im Tor, da stürmten die Wattweiler Spieler auf Tobias Kühn und begruben den letzten Schützen im Elfmeterschießen unter sich. Durch den 5:4 (0:0)-Erfolg im Elfmeterschießen gegen den SVN Zweibrücken zog der Ausrichter ins Finale der Zweibrücker Fußball-Stadtmeisterschaft. Während die Wattweiler lautstark feierten, trotteten die SVN-Spieler kopfschüttelnd Richtung Auswechselbank. Die Elf von Trainer Andreas Hergert hatten in den 90 Minuten verpasst, bei einer Vielzahl von Chancen das Spiel zu entscheiden.

„Das war wie in der letzten Runde“, ärgerte sich der SVN-Trainer. Wattweilers Trainer Jürgen Bachert sah auch ein Chancenplus beim SVN. „Wir wollten auch defensiv agieren“, sagte Bachert. Logischerweise hatte der SVN mehr Spielanteile. „Aber bei unseren Kontern kam leider der letzte Pass nicht.“ So kam Wattweiler erst in der 84. Minute zur ersten Chance. SVN-Torhüter wehrte einen Freistoß von Alexander Regier ab. Eine Minute später musste Koch bei einem Schuss Regiers ein zweites Mal eingreifen.

Der SVN bstimmte vom Anpfiff weg das Geschehen. Bereits in der sechsten Minute war Wattweilers bester Spieler, Leon Heilmann, auf der Hut. David Janzen prüfte Mitte der ersten Hälfte ebenfalls Heilmann. Der SVN startete einige gute Angriffe, bei denen zumeist der letzte Pass nicht beim Mitspieler ankam. In der 50. Minute erreichte ein Rückpass von Andreas Kinder Marco Seibert. Doch dessen Schuss wie später Schüsse von Mohammad Herlmand (61./75.) und Steven Shehata (83.) parierte Heilmann. In der 65. Minute wäre auch der TuS-Torhüter geschlagen. Doch der Schuss von Speicher landete am Pfosten. Der letzte Versuch von Ingo Tomelleri strich Zentimeter am Pfosten vorbei. Wattweiler konnte sich nur zeitweise vom Druck befreien und das Spiel offen gestalten.

Im Elfmeterschießen wehrte Heilmann auch einen Strafstoß ab. Die fünf Wattweiler Schützen verwandelten eiskalt. „Elfmeterschießen ist auch Glücksache“, meinte Bachert.

Christoph Gensch im Trikot der VB Zweibrücken (links) im Duell mit Steffen Krebs vom TSC Zweibrücken. Foto: nos

Zuvor hatte sich die AH der VB Zweibrücken durch einen 5:3 (2:1)-Sieg gegen den TSC Zweibrücken für das Endspiel am Samstag qualifiziert. Die VBZ hatten mehr vom Spiel. Aber der TSC stand gut in der Abwehr und ließ trotz vieler Angriffsbemühungen nicht allzu viele Chancen zu. Der TSC war bei den wenigen Kontern gefährlich. Johannes Müller und Daniel von Gyldenfeldt brachten die VBZ in Führung. Steffen Brehm schaffte den Anschluss. Nach dem 3:1 durch Markus Meyer schaffte Kurt Gerlinger noch Mal den Anschluss. Müller und Meyer bauten die Führung aus, ehe Gerlinger den Endstand erzielte.