TSC Zweibrücken im Fußball-Verbandspokal Südwest Dennis Hirt freut sich auf das Flutlichtspiel

Zweibrücken · Landesligist TSC Zweibrücken will sich am Mittwochabend im Fußball-Verbandspokal gegen den klassenhöheren SV Steinwenden bestmöglich verkaufen.

Im Verbandspokal bekommt es der TSC Zweibrücken um Jonathan Kauf (rechts) am Mittwochabend mit dem Verbandsligisten SV Steinwenden zu tun.

Im Verbandspokal bekommt es der TSC Zweibrücken um Jonathan Kauf (rechts) am Mittwochabend mit dem Verbandsligisten SV Steinwenden zu tun.

Foto: Norbert Schwarz

Dennis Hirt, der Spielertrainer des Fußball-Landesligisten TSC Zweibrücken, hatte bereits vor einigen Wochen einen Wunsch geäußert: „Ich möchte im Verbandspokal Südwest endlich das erste Mal seit meiner Zeit beim TSC ein Flutlichtspiel vor eigenem Publikum bestreiten – so etwas hat es für mich bislang noch nicht gegeben.“ Der Wunsch des 30-Jährigen geht nun endlich in Erfüllung: Seine Mannschaft empfängt an diesem Mittwoch um 19 Uhr in der vierten Pokalrunde auf dem Rasenplatz am Wattweiler Berg den Verbandsligisten SV Steinwenden.

Der TSC war in der zweiten Runde in diesen Wettbewerb eingestiegen und konnte sich dabei mit 3:0 (2:0) beim Ligarivalen SG Eppenbrunn durchsetzen. In der dritten Runde war dann ein noch deutlicherer 5:0 (2:0)-Sieg beim Bezirksligisten FC Fehrbach gefolgt. Nun kommt mit dem Verbandsligisten SV Steinwenden eine Elf in die Rosenstadt, die in der Meisterschaft bei einem Torverhältnis von 3:9 bei drei Unentschieden und zwei Niederlagen noch auf den ersten Saisonsieg wartet und Tabellenschlusslicht ist. Aber Vorsicht: Am vorletzten Spieltag hatte man beim aktuellen Spitzenreiter SV Viktoria Herxheim überraschend ein 0:0 geholt – für die Herxheimer war es das bislang einzige nicht gewonnene Spiel. Am vergangenen Sonntag kam dann der SV Steinwenden vor eigenem Publikum zu einem 1:1 (0:0) im Kellerduell gegen den Drittletzten TuS Rüssingen. Fazit: Der SV Steinwenden tut sich aktuell in der Offensive schwer, steht allerdings im Defensivbereich recht kompakt – und muss daher vom TSC Zweibrücken erst einmal geknackt werden.

Bei der Elf vom Wattweiler Berg hatte man sich den Saisonstart ebenfalls komplett anders vorgestellt. Nachdem die Rot-Schwarzen vor der Runde das Ziel Aufstieg ausgegeben hatten, scheint die Mannschaft mit diesem Druck bislang nicht gut zurechtzukommen. Bisher gab es bei einem Unentschieden jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen – dies bedeutet derzeit mit gerade einmal sieben Zählern den zehnten Tabellenplatz. Der Rückstand auf die mit jeweils 13 Punkten führenden Mannschaften SG VfR 07 Kirn-SC Kirn-Sulzbach sowie TuS Hackenheim ist zwar zu diesem noch sehr frühen Saisonzeitpunkt keine Tragödie, doch sollten nun in der Liga schnellstmöglich Erfolgserlebnisse her. Den letzen Sieg hatte es am 27. August beim 3:1 (1:1) daheim gegen die SG Eppenbrunn gegeben, ehe ein 3:4 (3:1) beim FV Ramstein sowie am vergangenen Sonntag zuhause ein 1:1 (1:1) gegen den SC Hauenstein folgten. Und immer wieder stellen Hirt und sein gleichberechtigter Trainerkollege Özal Acar fest, „dass bei uns einfach nicht die nötige Konstanz vorhanden ist, unser Spiel über die vollen 90 Minuten durchzuziehen.“

Am Mittwochabend muss das Trainer-Duo weiterhin den erkrankten Marc Arzt und den verletzten Eric Höh ersetzen. „Dieses Pokalspiel ist ein gutes Zubrot. Unser Ziel ist es natürlich, uns gut zu verkaufen. Es ist ein guter Verbandsligist, den wir bereits in der Vorbereitung kennenlernen durften“, sagt Hirt. Am 5. August trafen beide Mannschaften ebenfalls in Zweibrücken in einem Testspiel aufeinander. Damals setzte sich der SV Steinwenden vor knapp 50 Zuschauern mit 3:2 (1:2) durch. Der TSC war durch Maximilian Decker (20. Minute) und Alex Styben (21.) per Doppelschlag mit 2:0 in Führung gegangen, ehe Steinwenden durch David Höft (42., 47.) sowie Edmond Imeraj (87.) noch das Spiel drehte.

Zu dem Pokalduell kommen mit Sicherheit einige Besucher mehr. „Wir hatten es in der Vorbereitung gegen sie gut gemacht und gezeigt, dass wir auch gegen einen Verbandsligisten durchaus gewinnen können. Von daher schauen wir nun, wie es dieses Mal gegen sie läuft“, sagt Hirt. Und sein Trainerkollege Acar meint: „Der Gegner spielt eine Liga höher als wir. Sollte es uns jedoch gelingen, eine gute Leistung abzuliefern, ist etwas drin für uns.“