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Fußball-Verbandsliga: Ballweiler hofft auf Patzer der Konkurrenz, Relegation

Fußball-Verbandsliga : Ballweiler hofft trotz verpasster Chance noch

Verbandsliga Nordost Sinan Tomzik hatte am vergangenen Sonntag in der Nachspielzeit für die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim in Lebach den Matchball auf dem Fuß. Doch er vergab – und so öffnete sich das Tor für den Fußball-Verbandsligisten zur Aufstiegsrelegation nicht weiter.

Die Elf von Trainer Peter Rubeck braucht jetzt bei einem eigenen Erfolg gegen den VfB Theley (Sonntag, 15 Uhr, in Ballweiler) saarpfälzische Schützenhilfe, um doch noch um den Aufstieg in die Saarlandliga spielen zu können.

Das Zünglein an der Waage spielt dabei der SV Bliesmengen-Bolchen. Die Mandelbachtaler haben bisher eine gute Runde gespielt, liegen auf dem fünften Platz. Sie erwarten den Zweiten SG Lebach. Das zweite Team, das Ballweiler noch in den Relegationsrang hieven könnte, ist der FSV Jägersburg II. Licht und Schatten prägte vor allem die Rückrunde, doch konnte man sich letztendlich aus dem Abstiegsstrudel befreien. Tim Harenbergs Oberligareserve kann somit unbeschwert ins finale Spiel starten. Auf der Alois-Omlor-Sportanlage wird der Dritte SG Marpingen-Urexweiler erwartet. Gewinnen sowohl Lebach als auch Marpingen wäre Lebach in der Ausscheidung, da es in der Runde gegen Marpingen 3:1 gewonnen und 2:2 gespielt hat. Verlieren beide und Ballweiler gewinnt, könnten die Blieskasteler gegen den Zweiten der Verbandsliga Südwest, den 1. FC Reimsbach, antreten. Gewinnt Ballweiler, spielen die beiden anderen Remis, wären alle drei punktgleich. Dann hätte Ballweiler das bessere Ende für sich, da sie gegen beide im direkten Vergleich je gewonnen und unentschieden gespielt haben. Für Spannung ist gesorgt.

Derweil könnte die Spvgg. Einöd-Ingweiler bei eigenem Erfolg gegen Habach (Anstoß: Sonntag, 15 Uhr) noch mit Merchweiler gleichziehen, vorausgesetzt es verliert gegen Hellas Bildstock. Dann müsste ein Entscheidungsspiel ausgetragen werden, da die beiden Pflichtspiele zwischen Merchweiler und Einöd beide Male keinen Sieger hatten.