Relegation zur Fußball-A-Klasse Aufstiegs-Endspiel für die TSC-Zweite

Zweibrücken · Zweibrücker kämpfen am Mittwoch in Großsteinhausen gegen Bruchweiler um den Sprung in Fußball-A-Klasse.

Zum letzten heißen Tanz um den Aufstieg in die A-Klasse kommt es am Mittwoch zwischen dem TSC II und der SG Bruchweiler, hier Zweibrückens Fabian Bayer (links) gegen Nico Hammer.

Zum letzten heißen Tanz um den Aufstieg in die A-Klasse kommt es am Mittwoch zwischen dem TSC II und der SG Bruchweiler, hier Zweibrückens Fabian Bayer (links) gegen Nico Hammer.

Foto: Stefan Holzhauser

Diese „völlig unnötige Niederlage“ hat den TSC Zweibrücken II schon sehr geschmerzt. „Allerdings ist es gut, dass wir nun gleich die nächste Aufstiegschance bekommen – und diese natürlich auch dieses Mal nutzen wollen“, sagt Sebastian Meil. Der Spielertrainer des TSC trifft mit seinem Team an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr in Großsteinhausen im dritten und somit alles entscheidenden Relegationsspiel auf die SG Bruchweiler. Das erste Aufstiegsspiel zur A-Klasse hatte der TSC als Vize-Meister der B-Klasse West Pirmasens Zweibrücken beim Zweiten der B-Klasse Ost am vergangenen Donnerstag mit 2:0 (1:0) gewonnen. Am Sonntag musste sich dann aber die Landesliga-Reserve der SG Bruchweiler am heimischen Wattweiler Berg mit 2:3 (1:1) geschlagen geben. Der TSC betrieb dabei förmlich Chancenwucher und haderte auch mit einer umstrittenen Zeitstrafe vgegen Marcel Julier (61. Minute). In Überzahl konnte dann die SG die beiden vorentscheidenden Treffer zum 1:2 und 1:3 erzielen.

Nun kommt es also ausgerechnet in Großsteinhausen zum letzten Aufeinandertreffen zwischen dem TSC und Bruchweiler für diese Saison. In Großsteinhausen wohnt die Mutter von Meil. Und beim Organisator SV Großsteinhausen hatte einst die Laufbahn des heutigen TSC-Spielertrainers begonnen. Später konnte er mit dem Club im Aktivenbereich zwei Aufstiege – jeweils von der A-Klasse in die Bezirksliga – feiern. Vielleicht ist also die Austragungsstätte dort ein gutes Omen für Sebastian Meil.

In personeller Hinsicht sind beim TSC Zweibrücken II keinerlei Veränderungen gegenüber dem Spiel von Sonntag zu erwarten. „Wir stellen uns erneut auf einen richtig kampfstarken Gegner ein, der sich wieder in jeden Ball hineinwerfen wird. Wir müssen vor den langen Bällen und den stets gefährlichen Standardsituationen auf der Hut sein. Und für uns gilt es dieses Mal, eine deutlich bessere Chancenverwertung an den Tag zu legen“, betont der TSC-Coach. Diese sei bereits im ersten Relegationsspiel gegen die SG Bruchweiler trotz des Sieges nicht gut gewesen. „Wenn wir möglichst frühzeitig eine sichere Führung herausarbeiten könnten, wird dies unser Spiel beruhigen“, hofft der 35-Jährige. Mit Sicherheit werden sehr viele Zuschauer nach Großsteinhausen strömen, sodass die Spieler beider Mannschaften wieder ihre bestimmt vorhandene Nervosität möglichst schnell in den Griff bekommen müssen.

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