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Fußball-Regionalliga Südwest: FC Homburg empfängt den VfR Aalen

Fußball-Regionalligist FC Homburg : Enttäuschung abschütteln

Fußball-Regionalliga Südwest: FC Homburg will gegen VfR Aalen neue Serie starten.

Vollkommen zufrieden wirkt Damjan Marceta nicht. Die „unnötige“ Niederlage bei Schlusslicht TSG Balingen (1:2) am vergangenen Wochenende hängt noch nach. Damit ist die starke Serie des FC Homburg von fünf Siegen in Folge in der Fußball-Regionalliga Südwest gerissen. Vom hart erarbeiteten sechsten Rang rutschten die Grün-Weißen auf Platz acht ab. Mit dem VfR Aalen kommt am Samstag, 14 Uhr, eine Mannschaft ins Waldstadion, die als Zehnter nur zwei Punkte hinter dem FCH liegt und nicht nur deshalb zu beachten sei.

Dass die Tabellenplätze in dieser Liga keine Rolle spielen, musste der FC Homburg in Balingen leidvoll erfahren. „Wir sind nicht an unser Leistungspotenzial herangekommen, daher haben wir verloren“, blickt Marceta zurück. Sein Trainer Timo Wenzel ergänzt: „Ob man gegen eine Mannschaft aus der Spitzengruppe spielt oder gegen eine, die ganz unten steht, man muss immer Vollgas geben. Es gibt keine Mannschaft in der Liga, zu der man hinfährt und so einfach die Punkte mit nach Hause nimmt.“ Damjan Marceta, der mittlerweile seit gut zwei Jahen im Trikot der Homburger stürmt, geht aber zuversichtlich in das anstehende Heimspiel. „Wenn wir 100 Prozent Leistung zeigen und all das umsetzen, was wir uns im Training erarbeiten, dann können wir gegen jedes Team der Liga gewinnen“, betont der 27-Jährige, der aber auch weiß, dass das für die anderen Mannschaften genauso gilt. „Die Liga ist sehr ausgeglichen“, sagt der Serbe, der dazu beitragen will, mit seinem Team eine neue Serie zu starten. Mit seiner bisherigen Torausbeute von einem Treffer ist Marceta, der in der zurückliegenden Runde elf Mal für den FCH traf, noch nicht zufrieden. Er will noch zulegen.

Sein Trainer Timo Wenzel will positiv nach vorne schauen, betont aber, dass seine Mannschaft „aus den Fehlern von Balingen lernen und etwas mitnehmen muss“. Besonders der 1:2-Gegentreffer ärgerte ihn auch einige Tage danach noch gewaltig. „Wir müssen gegen Aalen nun wieder zurück in die Erfolgsspur kommen.“ Der sechste Saisonsieg soll mit hochkonzentrierter Leistung, Geduld und der Unterstützung der Fans im Homburger Waldstadion gelingen. Gegen Aalen werde auf jeden Fall „eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die sich zerreißen wird“, betont der FCH-Coach. Denn so spannend wie beim lezten Aufeinandertreffen in der Vorsaison müsse es nicht unbedingt laufen. „Da haben wir in letzter Sekunde durch einen Treffer von Thomas Gösweiner noch einen Punkt gerettet“, erinnert sich der FCH-Trainer, dem der Stürmer aber wegen seines Kreuzbandrisses weiter fehlen wird. Wie auch die weiteren Langzeitverletzten Ivan Sachanenko (Meniskus-Operation), Patrick Lienhardt (Wadenbeinbruch) und Philipp Hoffmann (Schambein-Operation). Auch Patrick Dulleck steht nach seinem Platzverweis beim 1:0-Heimsieg gegen den Bahlinger SC noch nicht zur Verfügung und muss die Partie gegen den VfR Aalen noch von der Tribüne aus verfolgen. Danach ist die Sperre des Offensivmanns abgelaufen, sodass er im folgenden Auswärtsspiel beim FC Gießen wieder in den Kader rücken kann.

Zunächst aber steht für die Grün-Weißen das Duell gegen den VfR Aalen an, gegen den der FC Homburg in den bisherigen fünf Begegnungen noch nie als Verlierer den Platz verließ. Darauf hoffen die Anhänger der Grün-Weißen auch am Samstag, um eine neue Serie zu starten.

Das Spiel der fünften Runde im Saarlandpokal zwischen dem Oberligisten SV Röchling Völklingen und dem Regionalligisten FC Homburg wurde um einen Tag auf Dienstag, 19. Oktober, vorverlegt. Anstoß im Hermann-Neuberger Stadion ist um 19 Uhr.