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Fußball: Regionalliga Stürmer Damjan Marceta will beim FC Homburg durchstarten

Fußball-Regionalliga : Mit Geduld und viel Biss weiter nach oben

Damjan Marceta will beim FC Homburg den Durchbruch schaffen. Mit seinen Treffern betrieb der Stürmer zuletzt Eigenwerbung.

Einen Durchbruch beim FC Homburg erhofft sich Damjan Marceta. In der vergangenen Woche könnte dem Mittelstürmer des Fußball-Regionalligisten ein wichtiger Schritt dazu gelungen zu sein Der 25-Jährige, der vom Meister der Hessenliga FC Gießen zu den Grün-Weißen kam, traf bei der 1:5-Niederlagegegen den SSV Ulm zum ersten Mal und legte dann drei Tage später beim 2:1-Erfolg gegen seinen Ex-Verein Kickers Offenbach den nächsten Treffer nach.

„Klar bin ich zum FC Homburg gekommen, um mich für die Startelf zu empfehlen“, betonte Marceta. „Ich gebe immer alles, um das Trainerteam von meinen Einsätzen zu überzeugen.“ Die Konkurrenz auf seiner Position sei mit Patrick Dulleck, 13-facher Torschütze der vergangenen Saison, Marcel Carl und Christopher Theisen schon groß. „Ich muss mich durchbeißen und Geduld haben“, weiß der Neuzugang. Trainer Jürgen Luginger schenkte Damjan Marceta gegen Offenbach erstmals das Vertrauen für die Startelf. „Es war schon etwas Besonderes, aber ich denke, dass ich mich doch für weitere Einsätze empfohlen habe.“ Seine beiden Treffer wollte der Serbe im Homburger Trikot aber nicht zu hoch hängen. „Wichtig war allein, dass wir gemeinsam nach der 1:5-Pleite gegen Ulm wieder zurück in die Erfolgsspur fanden.“ Man verliere und gewinne als Team. „Eigene Interessen stehen hinten an. Nur als funktionierendes Team kann man auch Erfolg haben.“

In Serbien geboren und aufgewachsen kam Damjan Marceta 2016 nach Deutschland, wo er zunächst für Rot-Weiß Frankfurt spielte. Über Teutonia Watzenborn ging es im Juni 2018 zum FC Gießen, wo der 1,90 Meter große Stürmer die Hessen mit 25 Treffern fast im Alleingang zur Meisterschaft und damit zum Aufstieg in die Regionalliga schoss.

„In Homburg will ich nun den nächsten Schritt in meiner Profikarriere machen.“ Dazu will er möglichst weit oben in der Tabelle mitspielen. „Mit Platz zehn und erst zehn Punkten können wir nicht zufrieden sein“, lautet sein Zwischenfazit nach sieben Spieltagen. „Es steckt viel mehr Potenzial drin, was wir aber bisher zu selten abriefen.“ Die Konstanz über 90 Minuten fehle. „Gegen Offenbach haben wir uns durchgebissen und verdient gewonnen. Aber da ist spielerisch noch mehr machbar.“ Schon am Samstag müsste das beim Tabellendritten SV Elversberg gezeigt werden, um an der Kaiserlinde die Chance auf was Zählbares zu haben.