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Fußball-Regionalliga: FC Homburg zum Nachholspiel in Hoffenheim

FC Homburg : Trotz schwieriger Vorbereitung soll ein Sieg her

Fußball-Regionalliga: Der FC Homburg ist am Dienstag im Nachholspiel bei der U23 der TSG Hoffenheim gefordert.

Der FC Homburg muss in seinen Spielrhythmus finden. Um nach vier sieglosen Spielen in der Fußball-Regionalliga Südwest mal wieder einen Dreier einzufahren und somit den Blick wieder weiter nach oben richten zu können. Die Vorbereitung auf die Nachholpartie am Dienstagabend ab 19 Uhr bei der U23 der TSG Hoffenheim verlief allerdings alles andere als optimal für die Grün-Weißen.

Aufgrund starker Schneefälle mussten die beiden Heimspiele gegen den SC Freiburg II und die Offenbacher Kickers in der Vorwoche abgesagt werden. Auch das Training war erschwert. Neben dem Waldstadion waren auch die Plätze drumherum von einer zentimeterhohen Schneeschicht bedeckt. Dennoch bestritt Coach Matthias Mink mit seinem Team zwei Einheiten auf dem Kunstrasen (Jahnplatz). Am Samstag ging es in die Soccerhalle in Kaiserslautern. „Auf vier Kleinfeldern wurde auf Kleintore gespielt“, erklärt Mink. Ein bisschen Bewegung mit Ball war möglich, mehr aber auch nicht. Dem üblichen Maß habe das nicht entsprochen. „Aber was sollten wir machen?“

Dennoch hofft der Tabellenachte, in Hoffenheim endlich wieder einen Sieg feiern zu können. Die TSG steht mit erst 21 Punkten auf Platz 14. Nur drei Punkte liegt die U23 der Hoffenheimer vor dem ersten Abstiegsrang 17, den aktuell der FC Gießen mit 18 Punkten einnimmt. Für Mink ist das bisherige schlechte Abschneiden des kommenden Gegners schon überraschend. „Hoffenheim tut sich doch etwas schwer in dieser Saison. Man hätte durchaus mehr von der jungen Mannschaft erwarten können.“ Am vergangenen Samstag hatte sich die U23 der TSG trotz zweimaliger Führung im Auestadion mit einem 2:2 beim Aufsteiger KSV Hessen Kassel begnügen müssen. „Die TSG ist personell schwer einzuschätzen, weil man bei zweiten Teams nie weiß, ob Spieler aus dem Bundesligakader dazu kommen.“

Mink will sich aber vor allem auf seine Mannschaft konzentrieren. Nach mageren drei Punkten aus den vergangenen vier Begegnungen soll der Weg des FC Homburg, mit nun möglichst drei Zählern, in der Tabelle wieder weiter nach oben führen. „Ob es ein Vorteil ist, dass wir etwas ausgeruhter in die Partie gehen werden als Hoffenheim, das am Samstag spielen musste, wird sich zeigen.“ Dabei verweist Mink auch auf den eigenen Nachteil der erschwerten Trainingsbedingungen.

Doch die Homburger seien froh, überhaupt wieder spielen zu können. Im Dietmar-Hopp-Stadion ist eine Rasenheizung installiert, sodass der Platz in einem ordentlichen Zustand sein dürfte. Personell muss Mink aber den Ausfall von Kapitän Patrick Lienhard (Adduktorenzerrung) verkraften. Auch darüber hinaus kündigt der Homburger Trainer Änderungen in der Anfangsformation gegenüber dem 0:1 gegen en Bahlinger SC an. Einzelheiten verriet Mink aber nicht.

Denkbar wäre, dass der lange Zeit verletzte Daniel Di Gregorio im Mittelfeld wieder auflaufen wird. Im Angriff könnte Patrick Dulleck für Marcel Carl in die Startelf aufrücken. Auch in der zuletzt nicht so sattelfesten Vierer-Abwehrkette könnte es eine Veränderung geben. Egal in welcher Formation, setzt Mink darauf, dass seine Elf endlich einmal wieder sicher in der Defensive stehen wird – und vorne seine Chancen besser nutzt.

Neues Personal ist beim FC Homburg noch vor Ende der Wechselfrist bis zum 31. Januar geplant, auch weil Serkan Göcer wegen eines Kreuzbandrisses noch einige Zeit ausfallen wird. „Wir werden auf jeden Fall noch auf dem Transfermarkt tätig werden“, betont Matthias Mink. Über Position und Zeitpunkt hüllt sich der FCH-Trainer in Schweigen. „Das gibt der Verein dann bekannt, wenn der Spieler verpflichtet ist.“ Die Konzentration gelte nun zunächst den beiden Punktspielen in dieser Woche. Nach Hoffenheim steht am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) gegen die TSG Balingen das nächste Heimspiel auf dem Plan.

Auch in den Fußball-Regionalligen sind künftig fünf Auswechslungen erlaubt. Für die Südwest-Staffel greift diese Regelung ab Beginn der Rückrunde, also ab 6. Februar. Nachholspiele aus der Vorrunde, die nach diesem Datum ausgetragen werden, wie die Partie des FC Homburg gegen Offenbach (10. Februar), sind von der Regelung ausgenommen.