Fußball-Regionalligist FC Homburg Der FC Homburg schielt vorsichtig nach oben

Homburg · Tim Stegerer, der dienstälteste Spieler des Fußball-Regionalligisten, will am Mittwoch in Großaspach nachlegen.

Seit Juni 2014 läuft Tim Stegerer (links) für den FC Homburg auf. Der 33-jährige Außenverteidiger ist der dienstälteste Spieler bei den Grün-Weißen, die am Mittwochabend bei der SG Sonnenhof Großaspach mit einem Sieg weiter auf der Erfolgsspur bleiben wollen.

Seit Juni 2014 läuft Tim Stegerer (links) für den FC Homburg auf. Der 33-jährige Außenverteidiger ist der dienstälteste Spieler bei den Grün-Weißen, die am Mittwochabend bei der SG Sonnenhof Großaspach mit einem Sieg weiter auf der Erfolgsspur bleiben wollen.

Foto: Markus Hagen

Nach der erfolgreichen englischen Woche in der Fußball-Regionalliga Südwest zeigt die Tendenz beim FC Homburg wieder nach oben. Und das soll auch nach dem 2:0-Auswärtserfolg beim FC Gießen, dem 1:0 gegen Tabellenführer TSV Steinbach-Haiger sowie dem 4:0-Pokalerfolg beim Oberligisten Röchling Völklingen so weitergehen. Der Tabellensechste, der sieben Zähler hinter Spitzenreiter FSV Mainz 05 II sowie vier hinter dem Zweiten SV Elversberg liegt, will den Anschluss zu den Top-Teams halten. Der nächste Schritt dazu soll am Mittwoch, 19 Uhr, beim Elften SG Sonnenhof Großaspach folgen.

„Jetzt heißt es wirklich dranbleiben und in Großaspach drei weitere Punkte nachlegen“, sagt FCH-Außenverteidiger Tim Stegerer. Seit 2014 spielt der 33-Jährige bei den Grün-Weißen, nachdem er zuvor beim 1. FC Saarbrücken unter Vertrag stand. „Ich wohne zwar weiter im Raum Saarbrücken, fühle mich aber beim FC Homburg so wohl, dass ich inzwischen in der achten Saison hier Profi bin“, blickt der dienstälteste Spieler des Clubs auf die bisherige Zeit bei den Grün-Weißen. 229 Punktspiele absolvierte „Steg“ inzwischen für den FCH. Zwölf Treffer und 26 Vorlagen stehen in seiner Bilanz. Die letzte Torvorbereitung liegt nicht lange zurück. Am vergangenen Freitag köpfte Damjan Marceta die Hereingabe von Stegerer von der linken Seite zum 1:0-Sieg gegen Steinbach in die Maschen.

FCH-Coach Timo Wenzel hofft, dass sein Team den Aufwärtstrend fortsetzen kann. „Wir wollen in Großaspach, anschließend gegen den VfB Stuttgart am Sonntag und danach beim FSV Frankfurt so viele Punkte holen wie möglich, um an den Topteams dran zu bleiben.“ Anschließend geht es nach einem spielfreien Wochenende noch vor der Winterpause gegen die Spitzenmannschaft SV Elversberg, dann zum SSV Ulm und gegen Kickers Offenbach. „Den Abstand zu Platz eins wollen wir bis zur Winterpause bei maximal fünf, sechs Punkten halten.“ Wie viel nach oben noch geht, daran will Wenzel aber nicht all zu viele Gedanken verschwenden. „Wir denken nur von Spiel zu Spiel.“

Und die nächste Aufgabe heißt SG Sonnenhof Großaspach in der WIRmachenDRUCK-Arena. Möglichst Druck machen auf die Großaspacher will der FC Homburg in den anstehenden 90 Minuten, um die nächsten Auswärtszähler einzufahren. „Das wird auch diesmal nicht einfach, hier zu gewinnen“, sagt der FCH-Trainer. In den bisherigen sechs Aufeinandertreffen gewannen die Großaspacher vier Mal. In der vergangenen Saison aber erkämpfte der FCH auswärts beim 1:1 einen Punkt. Das Heimspiel gewannen die Grün-Weißen (2:1). Mit einer vergleichbaren Leistung wie beim letzten 1:0-Heimsieg gegen Steinbach sollte die SG auch auswärts zu bezwingen sein.

Zumal bei Sonnenhof Großaspach die Tendenz nach unten zeigt. Während der FC Homburg in den letzten neun Partien sieben Mal gewann, wartet der kommende Gegner seit sieben Spielen auf einen Dreier. Nur zwei Punkte bei fünf Niederlagen holte das Team von Cheftrainer Steffen Weiß aus dieser Serie. „Aber wir lassen uns nicht von den Ergebnissen der SG blenden, wir müssen konzentriert unsere Aufgaben machen, um weiter erfolgreich zu sein“, fordert Timo Wenzel. Aus eigener Erfahrung weiß der FCH, wie eng es in dieser Liga werden kann, ruft die Mannschaft nicht ihre Leistung ab.

So ärgert sich Familienvater Tim Stegerer schon noch ein wenig über die vergebenen Zähler aus den beiden Niederlagen bei der TSG Balingen und gegen den VfR Aalen. „Aber nachtrauern gibt es nicht. Es warten die nächsten Aufgaben und die wollen wir erfolgreich abschließen“ Auch im Saarlandpokal will Stegerer mit dem FCH, der im Achtelfinale am 10. November beim Oberligisten FV Diefflen antritt, weiterkommen, am liebsten bis ins Finale.

Vom Personal her gibt es am Mittwoch keine großen Veränderungen gegenüber der Partie am Freitag. Thomas Gösweiner, Patrick Lienhard, Niklas Doll, Stefano Maier, Ivan Sachanenko und Philipp Hoffmann stehen weiter verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Abwarten muss Wenzel, ob Stammtorwart David Salfeld und Stürmer Senghoon Cheon für das Spiel in Großaspach zur Verfügung stehen werden. Beide Spieler fehlten krankheitsbedingt am Montag beim Training.

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