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Fußball-Regionalliga: FC Homburg be Bayern Alzenau Rechnung offen

Fußball-Regionalliga : FC Homburg ist auf Revanche aus

Zum Rückrundenstart ist der Regionalliga-Vierte beim starken Aufsteiger FC Bayern Alzenau gefordert.

Noch eine Rechnung hat der FC Homburg mit dem FC Bayern Alzenau offen. Nur ungern erinnert sich das Team von Jürgen Luginger an den Saisonauftakt in der Fußball-Regionalliga, als der Aufsteiger im Homburger Waldstadion mit 2:1 gewann. Nach einem spielfreien Wochenende müssen die Grün-Weißen nun zum Rückrundenstart in Alzenau ran – und wollen Revanche nehmen.

„Sehr viel wurde über diese Niederlage nach dem Spiel diskutiert. Inzwischen weiß man, dass der FC Bayern Alzenau als Aufsteiger eine richtig starke Saison spielt und sogar beim Tabellenführer 1. FC Saarbrücken gewonnen hat“, verweist Homburgs Innenverteidiger Kevin Maek. Für ihn tat der 27. Juli gleich doppelt weh. Zum einen musste er eine 1:2-Niederlage verkraften, zum anderen sah der 31-jährige Berliner in der 79. Minute nach einem Foul die Rote Karte.

Maek wurde für die beiden darauffolgenden Spiele in Gießen und Freiburger gesperrt. Überhaupt sollten die darauffolgenden Wochen nicht so optimal für den 1,92 Meter großen Innenverteidiger laufen. Beim 3:2-Auswärtssieg an der Kaiserlinde in Elversberg zog sich Maek einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Einige Wochen Zwangspause. Seit dem 3:0-Auswärtssieg der Grün-Weißen beim FSV Frankfurt am 14. Oktober stand er wieder in der Startelf. „Kevin ist ein fester Bestandteil in unserer Innenverteidigung“, sagt Trainer Jürgen Luginger, der froh war, wieder voll auf Maek zurückgreifen zu können. Dem FC Homburg gelang eine zehn Spiele lange Erfolgsserie, die erst zum Vorrundenabschluss mit dem 1:2 bei Tabellenführer 1. FC Saarbrücken riss.

„Der FCS spielt eine überragende Runde. Nicht umsonst hat er mit 43 Punkten die beste Hinrunde in der Regionalliga-Geschichte hingelegt“ , erklärt Maek. „Ein Punkt wäre aber für uns machbar und auch verdient gewesen.“ Wenn man von dem schlechten Start mit nur sieben Punkten aus den ersten sechs Spielen absieht, habe der FC Homburg dennoch eine starke Vorrunde hingelegt. „Mit 33 Zählern haben wir vier Punkte mehr als in der vergangenen Saison.“

26 Gegentore hat der FCH bisher kassiert. In der vergangenen Saison waren es in 34 Partien nur 30. „Die Zahl sieht hoch aus, aber man muss auch berücksichtigen, dass wir gegen den SSV Ulm gleich fünf Dinger kassiert haben und gegen Walldorf drei.“ Letzten Endes zählten aber die Punkte. Und die nächsten sollen nun beim FC Bayern Alzenau folgen. Um damit erfolgreich Revanche zu nehmen.

Bezüglich des Saisonziels sieht Kevin Maek sein Team „mit Platz vier im Soll“. „Gut, auf den Saarbrücken sind es zehn Punkte, fünf Zähler zur SV Elversberg und drei Punkte zum Dritten TSV Steinbach-Haiger. Was für uns da noch nach oben machbar ist, wird man sehen“, will Maek nur von Spiel zu Spiel schauen. „Und möglichst oft gewinnen.“

FCH-Trainer Jürgen Luginger spricht von einem schweren Auswärtsspiel seiner Mannschaft in Alzenau. „Wir müssen an unsere Leitungsgrenze herangehen, um den anvisierten Sieg zu sichern.“ Der FC Bayern Alzenau habe nicht nur bei dem Sieg im Waldstadion gezeigt, dass sie eine gute Mannschaft haben. Personell gesehen wird Luginger auf einige Spieler verzichten müssen. Maurice Neubauer fehlt wegen der fünften gelben Karte. Ihab Darwiche laboriert am Pfeifferschen Drüsenfieber, Serkan Göcer fällt wegen einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter . Stammspieler und Mittelfeldspieler Patrick Lienhard quälte sich sechs Wochen mit einem Sehnenriss im Knöchel. Luginger: ,,Im Spiel beim 1. FC Saarbrücken bekam er wieder einen Schlag auf den lädierten Knöchel. Nun ging es nicht mehr weiter. Er wurde am Donnerstag operiert und fällt gut drei Monate aus.“