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Fußball-Landesliga: VB Zweibrücken beim SV Hermersberg, TSC in Hauenstein

Fußball-Landesliga : Ohne Angst zum Spitzenreiter

Fußball-Landesliga: Mit Rückenwind aus dem ersten Saisonsieg geht es für die VB Zweibrücken nun nach Hermersberg. Der TSC ist beim SC Hauenstein auf Wiedergutmachung aus.

Wieder einmal unterschiedliche Vorzeichen bei den Zweibrücker Fußball-Landesligisten. Während die VB Zweibrücken nach verpatztem Saisonstart am letzten Spieltag den ersten Sieg feiern konnten, hadert TSC-Trainer Peter Rubeck nach der Niederlage gegen Bundenthal mit der fehlenden Kaltschnäuzigkeit seiner Mannschaft. Was die beiden Teams eint: Am Wochenende stehen beide vor schweren Auswärtsaufgaben.

Bei den VBZ ist nach zwei Niederlagen zu Beginn mit dem Sieg gegen den FC Fehrbach am vergangenen Freitag erst einmal „Ruhe eingekehrt“, wie Teammanager Michael Müller erklärt. Mit dem Gastspiel beim SV Hermersberg am Sonntag, 15.15 Uhr, wartet aber direkt die nächste schwere Aufgabe auf das Team von Trainer Alexander Joniks. Der SVH führt derzeit mit sieben Punkten aus drei Spielen die Tabelle der Landesliga-Südgruppe an. „Die sind schon der Favorit, aber die Klasse ist sehr ausgeglichen“, meint Müller. Dies sei daran zu erkennen, dass etwa die Sportfreunde Bundenthal zunächst letzte Woche beim TSC gewinnen konnten, sich am Mittwoch dann aber in Hauenstein geschlagen geben mussten. Deswegen gibt sich Müller vor dem Gastspiel seines Teams beim Spitzenreiter kämpferisch. „Wir fahren als Außenseiter nach Hermersberg, wollen aber schon was mitnehmen.“ Verzichten müssen die VBZ auf Lukas Österreicher und Max Baumann, die beide im Urlaub sind, ansonsten seien alle Spieler fit. Rechtzeitig zum Spiel kehrt auch Spielertrainer Joniks aus dem Urlaub zurück.

Der TSC Zweibrücken musste am Sonntag im Heimspiel gegen Bundenthal die erste Saisonpleite hinnehmen und ist auf Wiedergutmachung aus. Trainer Peter Rubeck vermisste bei seiner Mannschaft „die Giftigkeit und die Galligkeit. Außerdem waren die einfach cleverer als wir. Bis zum 1:0 war das gut, danach war ich mit der Leistung nicht einverstanden“, betont der 59-Jährige. Insgesamt habe die Niederlage bewiesen, dass man in der Landesliga immer an die Leistungsgrenze gehen muss. „Natürlich ist das auch der Unerfahrenheit meiner Mannschaft geschuldet, aber das darf nicht immer als Ausrede herhalten“, fügt Rubeck an. „Man merkt, dass alle Mannschaften in die Aufstiegsrunde wollen, da entscheiden eben die Kleinigkeiten.“

Am Sonntag tritt der TSC beim SC Hauenstein an. Den Verein kennt Rubeck aus seiner Zeit als Trainer in der Saison 2016/17 bestens, auch wenn der SCH seitdem von der Oberliga in die Landesliga abgestiegen ist. „Niklas Kupper, Kai Schacker und Christoph Seibel kenne ich noch aus meiner Oberligazeit dort, um die drei herum haben die eine lauf- und kampfstarke Mannschaft aufgebaut.“ Zudem sei der Gastgeber im Kerwespiel sicher besonders motiviert. Immerhin kann Rubeck auf einen Großteil seines Teams zurückgreifen, Fragezeichen stehen lediglich noch hinter dem zuletzt angeschlagenen Steven Mathieu sowie hinter Marcel Julier, der krankheitsbedingt diese Woche noch nicht trainieren konnte. Laut Rubeck entscheide sich kurzfristig, ob das Duo am Sonntag auflaufen kann.