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Fußball-Landesliga: TSC will Chance beim TuS Steinbach nutzen

Fußball-Landesligist TSC Zweibrücken : Rennen um den Relegationsplatz offen halten

Aufstiegsrunde der Fußball-Landesliga: Der drittplatzierte TSC Zweibrücken kämpft beim Tabellenzweiten TuS Steinbach um seine letzte Chance auf Rang zwei.

Die Rechnung für den TSC Zweibrücken ist drei Spieltage vor Schluss leicht. „Wenn wir irgendwie noch mal an den zweiten Platz herankommen und eine Chance auf die Relegation haben wollen, dann müssen wir dieses Spiel gewinnen. So einfach ist das“, erklärt Peter Rubeck, Trainer des Fußball-Landesligisten vor der nicht ganz so leichten Auswärtspartie am Sonntag, 16 Uhr, beim TuS Steinbach. Dem derzeit Zweiten der Aufstiegsrunde, der mit 22 Punkten bereits fünf Zähler vor dem TSC liegt. Bei einem Sieg der Zweibrücker könnte es allerdings nochmal spannend werden. Bei einer Niederlage ist der Drops gelutscht.

Großen Druck vor dieser letzten großen Gelegenheit, noch mal oben anzugreifen, verspürt Rubeck allerdings nicht. Sein Ziel vor der Saison sei es gewesen, unter die ersten Fünf zu kommen. „Da sind wir auf einem guten Weg“, betont der TSC-Coach. „Und wenn wir unsere Leistung aus den bisherigen Spielen der Aufstiegsrunde weiter abrufen, wenn wir das auch am Sonntag schaffen, dann haben wir eine gute Siegchance.“ Sollte seiner Mannschaft der Dreier beim TuS tatsächlich gelingen, „dann ist noch alles drin.“ Zumal die Steinbacher dann noch zweimal auswärts ran müssen – in Hermersberg und Bundenthal. Der TSC muss noch in Hüffelsheim und zu Hause gegen Idar-Oberstein II ran. Um über all diese Konstellationen aber überhaupt nachdenken zu können, „müssen wir zunächst am Sonntag unsere Aufgabe erfüllen“.

Im Hinspiel kassierte die Mannschaft vom Wattweiler Berg eine ganz bittere 0:1-Heimniederlage. „Wir waren eigentlich die bessere Mannschaft, haben aber einfach unsere Chancen nicht gemacht. Eigentlich haben wir in der Aufstiegsrunde noch keine schlechte Partie gezeigt – ich hoffe, dass das so bleibt.“ Einziges Problem seiner Truppe sei, dass sie trotz der spielerischen Überlegenheit in den Hinspielen gegen Steinbach (0:1) und Hüffelsheim (0:0) zu wenige Punkte mitgenommen hat. In den vergangenen beiden Partien gegen Rodenbach (3:0) und zuvor gegen Idar-Oberstein II (6:1) habe sein Team das wieder besser umgesetzt. Und den Rückenwind aus diesen Begegnungen will Rubeck nun mitnehmen.

Denn beim TuS Steinbach, der in der Aufstiegsrunde bislang all seine Begegnungen gewonnen hat, erwartet er eine harte Aufgabe. „Ich habe mir die Steinbacher gegen Hauenstein noch mal angeschaut.“ Die Schlüsse, die der 60-Jährige daraus gezogen hat: „Die spielen effizient. Sie haben eine Mannschaft aus sehr erfahrenen Spielern, die clever sind, genau wissen, was sie machen und auch nicht nervös werden, wenn der Gegner mal ein Tor geschossen hat“, zählt Rubeck die Stärken des kommenden Gegners auf. „Alles in allem sind sie sehr abgezockt.“ Zudem sei der TuS stark bei Standards. Auf deren kleinem Platz gehe es am Sonntag darum, viele zweite Bälle und Zweikämpfe zu gewinnen. Gewillt dazu, diesen Kampf anzunehmen, sei seine Mannschaft auf jeden Fall. „Das waren sie die ganze Zeit“, lobt Rubeck.

Verzichten müssen die Zweibrücker im Saisonendspurt allerdings auf Luca Brödel, der sich gegen Rodenbach das Kreuzband angerissen hat. Zudem fällt Jonas Marschall weiter aus. Ansonsten sei es wie bei allen anderen Mannschaften auch, dass der eine oder andere Spieler – Max Decker, Cüneyt Eren, Pascal Julier – sich mit Wehwehchen plagt. „Ich denke, die werden bis am Sonntag aber wieder fit sein. Obwohl Luca uns natürlich sehr fehlt, haben wir dann doch wieder einen sehr guten Kader.“ Einen, der in der Lage ist, den TuS Steinbach zu schlagen und das Rennen um den Relegationsplatz weiter offen zu halten.