Fußball-Bezirksliga Homburg : ASV Kleinottweiler und SV Altstadt liegen in Bezirksliga im Soll

Die neuerliche Unterbrechung kam für die zwei Vereine denkbar ungünstig, denn beide hatten zuletzt eine Serie von mehreren Siegen am Stück hingelegt.

Seit Wochen ist der Spielbetrieb auch in der Bezirksliga Homburg wegen der Corona-Pandemie unterbrochen. Erst im Februar nächsten Jahres geht es vorraussichtlich mit dem achten Spieltag weiter. Zeit also, einmal den bisherigen Saisonverlauf der Runde 2020/21 mit sieben Spieltagen einmal Revue passieren zu lassen.

 Zunächst geht einmal der Blick zur ASV Kleinottweiler, der ausgerechnet im Jahr des 100-jährigen Bestehens den bitteren Gang von der Landesliga in die Bezirksliga Homburg antreten musste. Patrick Severin, der zuletzt den SV Kirkel trainierte, übernahm vor der Runde das Kommando beim ASV und brachte gleich sieben Spieler mit. Insgesamt stellte Kleinottweiler sogar 15 Neuzugänge vor. „Wir wollen eine gute Rolle spielen.“, kündigte Neu-Trainer Patrick Severin vor dem Saisonstart an. Einen schlagkräftigen Kader habe man zusammen, meinte auch ASV-Spielausschussvorsitzender Michael Wallich.

Die Saison begann dann jedoch mit einem klassischen Fehlstart. Ausgerechnet bei seinem Ex-Verein in Kirkel verlor Severin mit Kleinottweiler deutlich (0:4). Auch beim FV Biesingen eine Woche später gab es nichts zu holen. 2:4 hieß es aus Sicht des ASV Kleinottweiler.

Der Knoten platzte für die Kleinottweiler genau zur richtigen Zeit . Im Lokalderby beim SV Altstadt setzte man sich zu Hause mit 4:2 durch und nahm den Schwung mit in die nächsten Spiele. 5:1 Hieß es im Heimspiel gegen die Sportfreunde Reinheim und auch Rentrisch (4:1), SV Rohrbach II (4:1) und der SV Niederbexbach (3:1) wurden klar besiegt. Mit dieser Siegesserie kletterte der ASV Kleinottweiler auf Platz drei. „Schade, dass die Runde gerade dann unterbrochen wurde“, ärgert sich Severin. Man sei gerade erst so richtig ins Rollen gekommen. Severin betont aber auch „Die Gesundheit geht natürlich vor.“

In der Tabelle direkt hinter Kleinottweiler hat sich mit 14 Zählern der SV Altstadt. Das Team von Frank Rohfuchs war mit dem Ziel in die Saison gegangen unter den Besten sechs zu landen. Aktuell wäre dieses Ziel erreicht.

„Ich finde es schön, dass wir wieder in der Bezirksliga Homburg antreten dürfen“, sagt Rothfuchs, der mit dem SV Altstadt in seine fünfte Saison als Coach ging. Zuvor spielte der SVA mehrere Jahre in der ungeliebten Bezirksliga Neunkirchen.

„In der Bezirksliga Homburg zu spielen, macht viel mehr Spaß. Es kommt zu vielen Lokalderbys, wie gegen die ASV Kleinottweiler, den SV Niederbexbach oder gegen den FC Palatia Limbach II. Vorher war es wenig erfreulich, gegen die Teams aus dem Kreis Neunkirchen zu spielen“, sagte der Trainer.

Die Saison begann für Altstadt mit einem 1:1 bei Meisterschaftsanwärter Biesingen. Es folgte ein klarer 5:1-Heimsieg gegen den SV Beeden, ehe dann das Lokalderby bei der ASV Kleinottweiler verloren ging. Nach einem gegen den SV Kirkel legte auch der SV Altstadt bis zur Unterbrechung eine Serie von drei Siegen in Folge hin. „Bisher läuft es echt gut.“, so die Zwischenbilanz von Frank Rothfuchs.

 Dirk Lang, Trainer des Tabellenfünften SV Niederbexbach, ist ebenfalls mit dem bisherigen Verlauf der Saison einverstanden. 13 Punkte holte der SV aus den bisherigen sieben Spielen. Vier Siegen und einem Unentschieden stehen nur zwei Niederlagen gegenüber.

Nur so mittelprächtig bewerten dagegen die Verantwortlichen des SV Kirkel die Ergebnisse in der angefangenen Runde. Das Team von Trainer Milos Jankovic, der beim SVK auf Severin folgte, steht aktuell auf Platz neun, holte aber immerhin zehn Punkte. Vor der Saison hätte man sich jedoch mehr ausgerechnet.

Fast wie im Vorjahr läuft indes die Saison beim SV Beeden. Mit bisher nur vier geholten Punkten ist Abstiegskampf angesagt. Beeden steht auf Platz 14 und ist nur einen Punkt besser als der Ligafünfzehnte und Aufsteiger Viktoria St. Ingbert II und Schlusslicht SC Blieskastel-Lautzkirchen II.