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FSV Jägersburg kämpft in Emmelshausen um letzte Chance zum Ligaverbleib

Fußball-Oberliga : Für den FSV ist ein Sieg Pflicht

Fußball-Oberliga: Der FSV Jägersburg muss sein Auswärtsspiel gegen den TSV Emmelshausen unbedingt gewinnen.

Nach zwölf sieglosen Partien sieht es für den FSV Jägersburg, den Tabellendrittletzten der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, im Hinblick auf den Klassenerhalt äußerst trübe aus. Platz 15 könnte unter Umständen für den Ligaerhalt noch reichen, doch dazu muss der FSV Jägersburg endlich gewinnen. Und zwar am Samstag ab 14.30 Uhr beim TSV Emmelshausen. Der belegt genau den Rang, den die Lila-Weißen noch erobern wollen. Und das ist am Samstag möglich. Denn mit einem Sieg würde der FSV den TSV überholen. Bei einer Niederlage betrüge der Rückstand auf Emmelshausen aber bereits 5 Punkte – das wäre wohl das Ende aller Hoffnungen für den FSV.

Zumindest theoretisch könnte es für Jägersburg sogar noch hoch bis auf Rang 13 gehen. Der FV Diefflen, der diesen Rang belegt, hat aber schon neun Punkte Vorsprung auf die Saarpfälzer. Voraussetzung für eine Aufholjagd ist ein Sieg in Emmelshausen. Am 1. Mai könnte Jägersburg dann im direkten Duell gegen den FV Diefflen auf eigenem Platz weiteren Boden gut machen.

Schon drei Tage später müsste der FSV dann aber erneut auf eigenen Rasen gegen die U21 des
1. FC Kaiserslautern einen Überraschungssieg landen, um die Minimalchance auf Rang 13 zu wahren. Klingt utopisch – und ist es angesichts von zwölf sieglosen Partien wohl auch.

So weit möchte der Alexander Ogorodnik dann auch gar nicht denken. Der ehemalige Co-Trainer von Thorsten Lahm führt seit dessen Demission das Kommando bei den Lila-Weißen. Er sagt: „Wir müssen in Emmelshausen erstmal das wichtige Sechs-Punkte-Spiel gewinnen. Dann sehen wir weiter.“

Auch für die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld sei ein Erfolg enorm wichtig, so der Trainer: „Mit einem Sieg nach so langer Zeit würde natürlich auch wieder das Selbstvertrauen steigen“, erklärt Ogorodnik. In taktischer Hinsicht könne er aber noch nicht viel ändern: „Das geht nicht von heute auf morgen.“ Sein Konzept gegen Emmelshausen: „Vorne müssen wir unsere Torchancen nutzen. Wir dürfen auf keinen Fall wieder so viele Fehler machen wie bei der 1:4-Heimniederlage gegen Völklingen. Das wird auch Emmelshausen gnadenlos ausnutzen.“ Personell sieht es beim FSV wieder etwas besser aus: Sergej Littau, Florian Steinhauer und Carlos Borger werden wieder mit dabei sein. Eventuell kehrt auch Moritz Braun wieder zurück. Über seinen Einsatz kann Ogorodnik aber erst kurzfristig entscheiden.