Pferderennsport Die Turfsaison ist endlich eröffnet!

Zweibrücken · An diesem Samstag steigt der Frühjahrsrenntag in Zweibrücken: Zwei Trab- und sechs Galopprennen finden statt.

Am Donnerstag packten die Helfer des Zweibrücker Vereins auf und rund um die Rennwiese noch fleißig an.

Am Donnerstag packten die Helfer des Zweibrücker Vereins auf und rund um die Rennwiese noch fleißig an.

Foto: Norbert Schwarz

Die Zweibrücker Rennwiese liegt im Herzen der Stadt der Rosen und Rosse und lockt am heutigen Samstag wieder Freunde des Pferde-Rennsports aus der Region, aus ganz Deutschland und auch aus dem benachbarten Frankreich an. Der Frühjahrsrenntag des Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken startet um 15 Uhr mit einem Trabrennen. Im fünften Lauf des Tages sind die Traber nochmals an der Reihe. Außerdem stehen weitere sechs Rennen für Galopper auf dem Programm. Mächtig haben sich die Helfer des Zweibrücker Vereins ins Zeug gelegt, damit alle Besucher einen spannenden Tag auf dem Zweibrücker Turf erleben.

„Ob Samstag oder Sonntag, die Vorbereitungen sind gleich, es bedarf vieler helfender Hände, damit ein solches Großereignis gestemmt werden kann“, sagt Geschäftsführer Klaus Wilhelm mit Blick auf den ungewöhnlichen „Samstags-Termin“. Stellvertretend für die vielen Menschen, die anpacken, dankte er Birgit Nikolaus. Die Knopper Rennpferde-Enthusiastin habe sich wie viele unwahrscheinlich ins Zeug gelegt und Arbeit der Geschäftsleitung übernommen. „Ich habe mich um das Sponsoring gekümmert. Birgit hat den Renntag in all seinen Facetten organisiert. Das war eine große Entlastung“, lobt Wilhelm.

Am Donnerstag befand sich das Geläuf in ausgezeichnetem Zustand. Die Hoffnung war groß, dass die Rennwiese auch den regenreichen Freitag gut verkraftet hat. Für Samstag waren zunächst leichte Regenschauer angekündigt.

Günter Schwab, einen der Helfer des veranstaltenden Vereins, lässt das Klima kalt. „Auf das Wetter haben wir – Gott sei Dank – keinen Einfluss, das müssen wir nehmen wie es kommt“, sagt er. Geschäftsführer Wilhelm merkt in diesem Zusammenhang nochmals an, dass der Verein den Sonntag als Renntag beantragt hatte – doch die Dachorganisation legte ihr Veto ein und bestimmte den Samstag als Termin.

Aber auch dieser verspricht Spannung: Noch zu keinen Rennereignis sind in Zweibrücken so viele Gruppenpferde gestartet, wie dies heute der Fall sein wird. Schwab, selbst viele Jahre erfolgreicher Besitzertrainer, sagt: „Der sechsjährige Wallach Vallando beispielsweise, der von Markus Klug in Krefeld für den Stall Siepenblick trainiert wird, ist vor drei Jahren beim Deutschen Derby in Hamburg gestartet und war auch im Gruppenparkett platziert.“

Beim Auftaktrennen der Galopper sind zwar nur vier Pferde am Start, dennoch verspricht das Feld ein aufregendes Rennen – und natürlich Wettmöglichkeiten am Totalisator. Das Portal „Wettstar“ überträgt die Veranstaltung live. Es wäre also keine Überraschung, wenn auch diesmal viele Wetten aus der ganzen Welt in Zweibrücken eingehen.

Im ersten Galopprennen des Tages wird der Bottenbacher Christian Peterschmitt der Amateurreiterin Nora Cronauer vermutlich viele Tipps über das Geläuf und das Leistungsvermögen seines siebenjährigen Wallachs „Jazzmen“ geben, der als Mitfavorit im „Preis von wettstar.de“ gilt. Das Rennen zählt zur Kategorie F, geht über 2400 Meter und ist mit 2280 Euro dotiert. Insgesamt ist der Bottenbacher Peterschmitt in seiner Heimatregion mit drei Pferden vertreten. Auch Trainer Christian von der Recke, der den Zweibrücker Turf sehr schätzt, ist mit dabei.

Für den Fall übrigens, dass das Wetter sich am Samstag trotz aller Hoffnungen von seiner ungemütlichen Seite zeigt, sind auf der Rennwiese alle Vorkehrungen getroffen, damit die kleinen und großen Besucher nicht nur aus sportlicher Sicht einen schönen Tag erleben. Das große Festzelt ist beheizt, der Veranstalter bietet wieder ein breit gefächertes Unterhaltungs- und Verzehrangebot. Ab der Mittagszeit kann auch ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden, wenn sich die Teilnehmer und Jockeys vorstellen.

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