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Florian Bohr wird neuer Trainer bei der DJK Ballweiler-Weckingen

Fußball-Verbandsliga : Florian Bohr wird neuer Trainer in Ballweiler

Fußball-Verbandsligist DJK Ballweiler-Weckingen hat einen Nachfolger für den nach Zweibrücken wechselnden Peter Rubeck gefunden.

Der 30-jährige Florian Bohr wird in der kommenden Saison Spielertrainer beim Verbandsligisten DJK Ballweiler-Wecklingen und somit Nachfolger von Peter Rubeck, der zum pfälzischen Landesligisten TSC Zweibrücken wechselt. Wie DJK-Sportwart Dieter Rebmann mitteilte, sei der Vertrag mit Bohr am Samstag geschlossen worden. Anschließend informierte der Verein die Mannschaft.

Der kommende Coach wohnt in Saarbrücken und ist derzeit Spieler beim Saarlandliga-Schlusslicht FV Siersburg. Er hat jedoch schon reichlich Trainererfahrung. 2018 war er als Co-Trainer beim Saarlandligisten Sportfreunde Köllerbach. In der Saison 2019/20 coachte er die Köllerbacher sogar als Hauptverantwortlicher. Zudem betreute Bohr in der gleichen Saison die C-Junioren der JFG Saarlouis/Dillingen, die in der Regionalliga spielen.

Bohr stammt aus der Jugend des 1. FC Saarbrücken. Als A-Junior stand er unter anderem mit Patrick Herrmann, dem heutigen Bundesligaspieler von Borussia Mönchengladbach, gemeinsam auf dem Feld. Später spielte der defensive Mittelfeldspieler dann in der zweiten Mannschaft des FCS. Insgesamt absolvierte er 189 Partien in der Oberliga- und Saarlandliga für die Saarbrücker, eher er 2014 weiter zog zum SC Friedrichsthal. 2018 wechselte Bohr zu den SF Köllerbach.

Der gebürtige St. Ingberter ist Lehrer an einem Saarlouiser Gymnasium und unterrichtet die Fächer Chemie und Sport. Im Frühjahr 2018 absolvierte er erfolgreich die Prüfung zur Trainer-B-Lizenz. „Die Ausbildung Jugend-Elite-Trainer soll bald folgen“, sagt Bohr, der sich mit den Verantwortlichen der DJK schnell einig war. Er sprach von angenehmen Gesprächen.

Beim Bliestalclub sind Bohr einige Spieler noch aus früheren Tagen bekannt. Zudem sei Ballweiler im saarländischen Fußball sicherlich keine unbekannte Adresse. Als sportlich Verantwortlicher wolle er sein Spielsystem offensiv und ballbesitzbetont ausrichten, kündigt der neue Mann an.

Ob Rubecks Co-Trainer Frederic Stark beim Verbandligisten bleibt, ist indes noch offen. Wie Sportwart Rebmann mitteilte, könne der 33-Jährige sich durchaus vorstellen, noch ein Jahr dran zu hängen. Der Verein habe sehr großes Interesse daran, dass Stark bleibe, so Rebmann.