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Fechten: Heinrich-Petri-Gedächtnisturnier der VT Zweibrücken

Gedächtnisturnier der VTZ : Kampf um die Silberne Rose

VTZ-Fechterin Charlotte Buchholtz will Titel beim Heinrich-Petri-Turnier verteidigen.

Klingen surren durch die Luft, Stahl reibt auf Stahl – wenn an diesem Wochenende mit der 42. Auflage des Heinrich-Petri-Gedächtnisturniers der VT Zweibrücken die Fechtsaison eingeleitet wird. Im Mittelpunkt des internationalen Turniers für Florett und Degen, das zu Ehren des von 1933 bis 1977 bei der VTZ tätigen Fechtpioniers Heinrich Petri ausgetragen wird, steht der Nachwuchs. Die Jugendlichen aus den verschiedenen Landesverbänden ermitteln bei den Duellen in der Zweibrücker Ignaz-Roth-Halle erste Ranglisten- und Qualifikationspunkte für die deutschen Meisterschaften, da das VTZ-Turnier im internationalen Wettkampfkalender des Deutschen Fechter-Bundes ausgeschrieben ist.

Nach der Strukturreform der Altersklassen sowie neuen Ausrüstungsvorschriften sind Veranstalter und Teilnehmer mit den neuen Umständen gefordert. Turnierorganisator Volker Petri sei mit seinem Helferteam allerdings gut vorbereitet und will für einen reibungslosen Ablauf sorgen. „Das Schüler- und Jugendturnier verspricht auch in diesem Jahr wieder spannende Gefechte auf hohem Niveau. Schon in der Vergangenheit standen in Zweibrücken zahlreiche hoffnungsvolle Talent auf der Planche, die bei Europa-, Weltmeisterschaften und Olympia für Medaillen sorgten“, erklärt Petri. Neben Geld- und Sachpreisen wird hier um die begehrte „Silberne Rose“ der Stadt Zweibrücken, den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters Marold Wosnitza, gekämpft, die der beste Fechter des Turniers erhält.

Am Samstag werden ab zehn Uhr die U-17-Fechter (Jg. 2003 bis 2006) mit dem Degen – auf fünf Treffer mit Aufsteigern im Rundensystem und Sechser-Finale – um die ersten Punkte kämpfen. Ab 13 Uhr duellieren sich die U15-Teilnehmer (Jg.2005 bis 2008) mit dem 500-Gramm-Florett auf die begrenzte Metallweste des Oberkörpers außer Kopf und Arme. Um 14 Uhr ist Beginn der Wettkämpfe mit dem Degen der gleichen Altersklasse. Mit der 750-Gramm-Waffe sind Treffer vom Scheitel bis zur Sohle erlaubt.

Der Sonntag ist den weiteren Florettwettbewerben vorbehalten. Bei der U17 die VTZ- Amazone Charlotte Buchholtz besonders gefordert, den Vorjahressieg und den Gewinn der Silbernen Rose vor eigenem Publikum zu wiederholen. Ab elf Uhr werden die U13-Starter (Jg.2007/2008) ihre gültigen Treffer setzen, um später auf dem Podest zu stehen. Parallel stehen sich die jüngsten Musketiere der U11 (Jg. 2009 und 2010) mit dem kleineren Miniflorett auf der Planche gegenüber. Vom Gastgeber machen sich die Starter Hoffnungen, bei den Florettwettbewerben in die Finalrunde vorzudringen. Die Gefechte können die Zuschauer direkt an den Bahnen bei freiem Eintritt verfolgen.