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FCH-Team appelliert an Zusammenhalt

FCH-Team appelliert an Zusammenhalt

Der FC Homburg ist unter Druck. Nur ein Zähler trennt den Dreizehnten der Fußball-Regionalliga Südwest von einem Abstiegsplatz. Vor dem heutigen Spiel gegen Kassel bittet das Team die Fans um Unterstützung.

Seit Mittwoch wird auf den Online-Kanälen des FC Homburg für den Besuch des heutigen Regionalligaspiels gegen den KSV Hessen Kassel geworben. Unter dem Motto "Zusammenstehen für drei Punkte" richten Mannschaftskapitän Kai Hesse und seine Spielerkollegen ihren Appell an die Fans, ihre Mannschaft im Abstiegskampf nicht alleine zu lassen.

"Wir haben längst euren Unmut über die schlechten Ergebnisse von uns wahrgenommen. Wir befinden uns in einer schwierigen Situation und bitten, dass ihr uns und den Verein mit eurem Besuch beim Heimspiel gegen den KSV Hessen Kassel unterstützt", erklärt Hesse im Video.

Der FC Homburg setzt auf seine Fans. Als Entgegenkommen lädt der Verein die Zuschauer zum kostenlosen Besuch der Partie auf den Stehplätzen ein. Die Tickets für den Sitzplatzbereich werden reduziert verkauft. Kai Hesse stand auch bei der Spieltags-Pressekonferenz am Mittwochnachmittag Rede und Antwort: "Es ist nicht fünf Minuten vor zwölf, sondern fast nach zwölf Uhr", erklärte der 31-Jährige dort. Er sei allerdings zuversichtlich, dass die Grün-Weißen heute ab 19 Uhr im Waldstadion gegen Kassel nach vier Niederlagen und einem Unentschieden in diesem Jahr die Wende schaffen. "Wir haben im Training an unseren Defiziten, wie der Verteidigung von Standardsituationen gearbeitet." Allen Spielern im Kader sei klar, dass der FC Homburg in der Regionalliga Südwest nun "im puren Abstiegskampf steckt". Nur gemeinsam könne das Team aus der schwierigen Situation hinauskommen. Hesses Appell: "Dazu gehören im Verein nicht nur Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Vorstand, sondern auch die Fans." Der Kapitän könne auch im Namen der Mannschaft versprechen, "dass wir gegen Kassel alles geben werden, um dieses Heimspiel zu gewinnen." Der letzte Heimsieg des FC Homburg liegt bereits über vier Monate zurück. Am 11. November gewann die Mannschaft von Trainer Jens Kiefer gegen das Schlusslicht FC Nöttigen mit 2:1. Die Partie fand übrigens an einem Freitagabend statt. Vielleicht ein gutes Omen für den fälligen nächsten Heimsieg.

Auch Jens Kiefer spricht von einer sehr schweren Situation, in der der FC Homburg stecke. "Wir haben seit sechs Spielen nicht mehr gewonnen, daher sind wir nun so richtig unter Zugzwang, das Spiel gegen Kassel gewinnen zu müssen." Er hoffe stark darauf, dass seine Mannschaft heute die Punkte am Freitag im Waldstadion behalten wird, um nicht noch weiter auf den ersten Abstiegsplatz abzurutschen. Im Training habe er sich mit der gesamten Mannschaft intensiv auf die Begegnung gegen den Tabellensiebten aus Hessen vorbereitet. Schwerpunkte in den Trainingseinheiten seien Zweikampfverhalten, Defensivverhalten und die Spieleröffnung gewesen. "Kampf- und Laufbereitschaft stimmen in jedem Spiel, aber eben nicht das Ergebnis", betont der 42-jährige Fußballlehrer. Das müsse sich schnell ändern. Kiefers Wunsch gegen Kassel: "In der Defensive müssen wir die Fehler vermeiden und in der Offensive noch mehr Chancen herausholen, die wir im richtigen Moment auch mal zu Treffern nutzen." Personell gesehen muss Jens Kiefer heute Abend auf den gelbgesperrten Chadli Amri und auf Andreas Gaebler (Muskelfaserriss im Oberschenkel) verzichten. Dafür steht Marco Gaiser nach seiner abgelaufenen Gelbsperre wieder zur Verfügung.

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