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FC Homburg trifft in Bestbesetzung auf den SC Bahlingen

Fußball-Regionalliga : FCH: Auftakt gegen Bahlingen fast in Bestbesetzung

Fußball-Regionaligist FC Homburg kann zum Auftakt des Spielemarathons im Januar wieder auf Daniel Di Gregorio setzen.

Fast alle Spieler stehen dem Trainerteam des FC Homburg am heutigen Samstag gegen den Bahlinger SC (14 Uhr) zur Verfügung. Für Mathias Mink ist das enorm wichtig, denn das Bahlingen-Spiel ist der Auftakt einer Serie von zahlreichen englischen Wochen für den FCH im Januar.

Lediglich der erkrankte Johannes Kraus, Max Bell Bell (muskuläre Probleme) sowie Serkan Göcer (Keuzbandriss) stehen nicht zur Verfügung. Dafür kann der Chefcoach wieder auf Daniel Di Gregorio zurückgreifen. Der Mittelfeldspieler hatte mehr als acht Wochen gefehlt und war erst in der letzten Woche vor Weihnachten nach einem Reha-Aufbautraining wieder ins Teamtraining eingestiegen. Di Gregorio: „Ich bin fit und freue mich, dass ich wieder mit dabei sein kann.“

Die coronabedingte Pause seiner Teamkollegen – zehn Tage musste der FCH-Profikader wegen eines Coronafalls im Dezember pausieren – habe er nutzen können, um an seiner Fitness zu arbeiten. „Jetzt bin ich wieder mit meinen Kollegen auf Augenhöhe.“ Vielleicht steht er gegen den Bahlinger SC schon in der Startelf? „Das muss der Trainer entscheiden“, so Di Gregorio, der vor über zwei Jahren im Juni 2018 vom SV Waldhof Mannheim zum FC Homburg wechselte.

„Gegen den Bahlinger SC sollten drei Punkte zum Jahresstart gelingen“, blickt der 29-Jährige optimistisch auf die anstehende Partie gegen die Südbadener. Auch in den darauf folgenden Spitzenspielen gegen Freiburg und Offenbach, sei einiges möglich für den FCH, glaubt Di Gregorio.

 Sein Trainer Mathias Mink indes ist froh, dass er wieder fest mit Di Gregorio im 18er Spieltagsaufgebot planen kann. Ob es für die Startelf reicht, ließ Mink noch offen. Auf jeden Fall schätzt der Trainer die fußballerischen Fähigkeiten des 29-Jährigen sehr. Di Gregorio sei eine feste Größe im Team, so Mink. Wenn er in guter Form ist, sei der Mittelfeldspieler immer in der Lage wichtige Impulse im Spiel nach vorne zu geben.

Gegen die Auswärtsschwachen Bahlinger (Der SC holte 16 von 19 Punkten daheim) will Mink auch mit Blick auf die beiden unnötigen Unentschieden gegen Großaspach und Alzenau vor Weihnachten unbedingt wieder einen Sieg. „Jetzt wird sich zeigen, wie wir und die anderen Mannschaften diese kurze Pause überstanden haben“, kündigt Mink an. Normalerweise bereiten sich die Teams mindestens drei bis vier Wochen im Janaur bis in den Februar hinein auf die Restsaison vor. 

Weil es coronabedingt längere Unterbrechungen gab und mit 42 Spieltagen so viele Spieltage anstehen, wie noch nie, steht die Regionalliga Südwest ohnehin vor der längsten Saison aller Zeiten. Mink glaubt, dass noch einiges passieren könnte. Der 53-jährige denkt da zum Beispiel an mögliche weitere Spielausfälle wegen der derzeit unsicheren Witterung mit Regen und Schnee.

Beim Südwest-Ligakonkurrenten FK Pirmasens traf sich etwa am Donnerstag eine Platzkommission auf dem verschneiten Rasen des Framas-Stadions, um zu beraten, ob am Samstag überhaupt gespielt werden kann. Es fiel keine Entscheidung. Am Freitag kamen die sieben Experten dann aber nochmal zusammen und gaben grünes Licht für das FKP-Spiel gegen Bayern Alzenau.