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FC Homburg trifft im Nachholespiel auf den SC Freiburg II

Fußball-Regionalliga : FCH hadert noch mit verspielten Punkten

Im Nachholspiel der Regionalliga-Südwest gegen die U 23 des SC Freiburg will der FC Homburg konsequenter verteidigen und endlich wieder dreifach punkten.

Wie es ist, einen Vorsprung zu verspielen, erlebte der FCH in den letzten Wochen zuhauf. Auch am Sonntag in Stuttgart setzte sich die unglückliche Serie fort, als die Grün-Weißen ihre 2:1-Führung nicht über die Ziellinie retten konnten. Zuletzt gelang das am 24. Januar gegen die TSG Balingen. Damals behielt der aktuell Tabellenzehnte aus Homburg nach einer Führung die drei Punkte im Waldstadion (1:0). 

Am heutigen Mittwochnachmittag hat der FCH an selber Stelle wieder die Chance auf einen Sieg. Im Nachholspiel geht es gegen den SC Freiburg II. Die Partie war witterungsbedingt im Januar zweimal verschoben worden. Für FCH-Trainer Mink ist das Duell mit dem Tabellenfünften vergleichbar mit der Begegnung vom Sonntag gegen den VfB. „Der SCF hat eine junge Mannschaft mit vielen guten Spielern.“ Er rechnet mit laufintensiven 90 Minuten. „Darauf gilt es sich einzustellen. In der Defensive müssen wir besser stehen und konsequenter verteidigen. Vorne müssen wir unsere Möglichkeiten noch effektiver nutzen“, lautet die Vorgabe des Coachs.

Personell gibt es weiterhin Ausfälle: Tim Stegerers Verletzung hat sich als Adduktorenabriss herausgestellt. Der Außenverteidiger wird noch mindestens drei bis vier Wochen pausieren müssen. Auch Ivan Sachanenklo wird nach seinem Kapselriss im Sprunggelenk weiter ausfallen. Jannis Reus ist zumindest zurück im Aufbautraining.

Loris Weiss (Hüftbeuger) und Thomas Gösweiner (Achillessehne) kamen angeschlagen aus der Partie beim VfB Stuttgart II zurück. „Es ist nicht so schlimm. Beide stehen zur Verfügung“, gibt Matthias Mink aber bezüglich eines Einsatzes für das Spiel gegen die Freiburger Entwarnung.

Gösweiner, der erst vor drei Wochen zum FCH kam, kann also auch gegen den SC Freiburg mit einem Einsatz von Beginn an rechnen. Gegen Stuttgart hatte der Österreicher nach zuvor zwei Kurzeinsätzen sein Startelf-Debüt gegeben und „seine Sache ganz gut gemacht“, wie sein Trainer sagt. Gösweiner habe in der Defensive ausgeholfen und sehr engagiert gespielt. Man merkte jedoch das ihm noch etwas Matchpraxis fehlt, erklärt Mink.

Auch der Neuzugang selbst war mit seiner Arbeit auf dem Rasen einverstanden. „Auch wenn ich selbst noch keine Chance auf dem Fuß hatte, war ich doch an der Großchance für Daniel Di Gregorio und am Foulelfmeter beteiligt“, resümiert der Offensivspieler. Gösweiner brachte die Kugel zu Loris Weiss, der im Strafraum gefoult wurde.

Der Startelf-Debütant haderte wie seine Mannschaftskollegen nach Abpfiff aber mit dem verpassten Sieg. „Wir belohnen uns seit Wochen nicht für unseren Einsatz. In Stuttgart war mehr möglich. Schade, dass uns diese Aussetzer immer wieder passieren.“

Volle Konzentration über 90 Minuten und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wünscht sich Gösweiner nun für das Spiel gegen die U21 des SC Freiburg. „Klar, wird das wieder ein schweres Spiel. Freiburg steht sehr gut in der Tabelle.“ Gösweiner blickt aber positiv nach vorne. „Mit drei Punkten gegen Freiburg steigt auch das Selbstvertrauen bei uns.“ Mit einem Sieg gegen die Breisgauer könnte man dann mit einem Heimsieg am Samstag gegen den Drittletzten TSV Schott Mainz und anschließend mit drei Zählern beim Schlusslicht TSV Eintracht Stadtallendorf viel Boden in der Tabelle gut machen.

„Sicherlich sind wir mit dem aktuellen zehnten Platz nicht zufrieden. Aber wenn der Knoten platzt und wir unsere Mögichkeiten und unser Potential auch umsetzen, uns dann auch mit Siegen belohnen, dann ist noch einiges nach oben in der Tabelle möglich“, kündigt Gösweiner an.