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FC Homburg peilt heute gegen den FK Pirmasens vierten Sieg in Serie an

FC Homburg : FCH will Rückstand weiter verkürzen

Fußball-Regionalligist Homburg peilt heute gegen den FK Pirmasens vierten Sieg in Serie an. Vertrag von Stegerer verlängert.

 Die Fußball-Regionalliga Südwest läuft zur Zeit ganz nach dem Geschmack des FC Homburg. Nicht nur eilen die Grün-Weißen seit drei Spielen von Sieg zu Sieg und wollen heute um 19 Uhr im Homburger Waldstadion gegen den FK Pirmasens den vierten Dreier in Serie eintüten. Zugleich schwächelt die Konkurrenz an der Tabellenspitze – auch der Erzrivale 1. FC Saarbrücken.

„Unsere tagtägliche Arbeit auf dem Trainingsplatz spricht für sich. Und man sieht, dass sich das langfristig auszahlt“, nennt Innenverteidiger Stefano Maier die Beharrlichkeit, mit der der FCH seine Ziele verfolgt, als Grund für die Kehrtwende nach dem vermurksten Saisonauftakt. Co-Trainer Joti Stamatopoulos, der bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FKP seinen an einem Infekt erkrankten Chef Luginger vertrat, spricht von „vielen Gesprächen“ und „vielen kleinen Puzzleteilen, die man hin- und herschiebt“, die die Wende gebracht hätten.

Die Favoritenrolle vor dem Saarpfalzderby heute Abend hat der FC Homburg inne. Alles andere als ein Sieg gegen den Vorletzten Pirmasens wäre eine Enttäuschung für die Grün-Weißen. Beim FCH gibt man sich vor der Partie dennoch naturgemäß vorsichtig. „Wir wissen, dass Pirmasens stärker spielen kann, als es der derzeitige Tabellenrang vermuten lässt“, warnt Stamatopoulos.

Verzichten muss der FCH auf Luca Plattenhardt, der eine Rot-Sperre absitzt. Daniel Di Gregorio zog sich beim Auswärtssieg in Elversberg eine Innenbanddehnung im Knie zu und steht ebenso nicht zur Verfügung wie Tim Wörle, der sich einen Muskelfaserriss im Leistenbereich zugezogen hat. Hinter dem Einsatz von Innenverteidiger Kevin Maek steht wegen muskulärer Probleme ein Fragezeichen. Maurice Springfeld droht sogar eine noch längere Pause. Eine Fehlstellung einer Kniescheibe des 21-jährigen Innenverteidigers macht Probleme. Im Oktober soll entschieden werden, ob sich Springfeld operieren lässt.

Stamatopoulos fordert vor dem Flutlichtspiel, den Gegner schnell zu bespielen, aggressiv zu sein, eine niedrige Fehlpass-Quote an den Tag zu legen und Torchancen konsequent zu nutzen. Wie zuletzt bei den Siegen gegen Elversberg (3:2) und die TSG Hoffenheim (1:0). Am erfolgreichen – aber eher defensiven – 4:1:4:1-System wird der FCH auch gegen den Vorletzten festhalten, sagt Stamatopoulos, der die letzten Auftritte der Grün-Weißen als „diszipliniert, taktisch klug und effektiv“ lobte.

Mit einem Sieg könnte der FCH in der Tabelle bis auf Platz drei springen. Innenverteidiger Maier verspricht: „Wir schauen nur auf das Spiel gegen Pirmasens. Ob wir favorisiert sind, spielt keine Rolle. Wir wollen immer unser Spiel durchziehen – ob Favorit oder nicht.“ Seine Elf müsse aber geduldig blieben, fordert Maier, der darauf verweist, dass der FKP den Offenbacher Kickers zuletzt ein Remis (0:0) abtrotzen konnte.

Unterdessen hat sich der Vertrag von Außenverteidiger Tim Stegerer um ein weiteres Jahr bis 2021 verlängert. Der 31-Jährige, der seit 2014 für die Grün-Weißen spielt, ist zur Zeit der dienstälteste FCH-Spieler.

Am Dienstag, 8. Oktober bestreitet der FC Homburg um 18.30 Uhr im Waldstadion ein Testspiel gegen den Zweitligisten Darmstadt 98.