1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

FC Homburg möchte am zweiten Spieltag gegen Stuttgart II nachlegen

Fußball-Regionalliga : Die nächsten drei Punkte im Visier

Regionalligist FC Homburg empfängt Aufsteiger VfB Stuttgart II. Trainer Matthias Mink warnt vor spielstarkem Gegner.

Erstmals seit Anfang März wieder ein Heimspiel für den FC Homburg in der Regionalliga Südwest. Nach einem halben Jahr coronabedingter Punktspielpause empfängt der FCH am heutigen Freitagabend Aufsteiger VfB Stuttgart II. Klare Zielsetzung für das Team von Trainer Matthias Mink sind drei Punkte. Mit dann sechs Zählern auf dem Konto könnten sich die Grün-Weißen bereits früh oben in der Tabelle festsetzen.

Während die Homburger ihr erstes Spiel der Saison mit 2:1 beim FC Gießen für sich entschieden, gab es für den VfB-Nachwuchs eine 0:2-Heimniederlage gegen Minks ehemaligen Club Hessen Kassel. Der FCH-Trainer will sich aber von dieser Auftaktniederlage nicht blenden lassen. „Der VfB hat eine typische U21 Mannschaft, mit erfahrenen Spielern und ehrgeizigen Talenten. Bis zum 0:1 war ihr Spiel in Kassel offen.“ Erst danach hätte der KSV sich den Sieg gegen den Aufsteiger verdient. Seine Jungs müssten besonders auf die zentrale Mittelfeldachse mit dem degradierten bundesligaerfahrenen Holger Badstuber, Richard Weil und Marcel Sökler achten.

Während der FC Gießen sich hinter massiven Deckungsreihen mehr oder weniger in der eigenen Spielhälfte versteckte, rechnet der Homburger Trainer am Freitag im Waldstadion mit einem ganz anderen Spiel. „Die Stuttgarter werden mitspielen und ihre Chance in der Offensive suchen.“ Für den FC Homburg gelte es im Defensivverband konzentriert zu stehen, viele Ballbesitzphasen zu kreieren und die Möglichkeiten vorne zu nutzen, die man bekomme.

Mink setzt dabei auf eine bessere Chancenverwertung seiner Spieler als noch in Gießen. Auch in der Vorbereitung hatten die Grün-Weißen zu viele hochkarätige Chancen liegen gelassen. „Diesbezüglich müssen wir uns weiter verbessern.“

Gegenüber dem Auftaktspiel wird es auf jeden Fall eine Veränderung in der Startformation geben. Tim Stegerer hatte sich bereits nach zwei Minuten in Gießen einen Bruch seiner linken Mittelhand zugezogen. „Ich hatte schon heftige Schmerzen, wollte mich aber nicht zu früh auswechseln lassen“, berichtete der 32-jährige Außenverteidiger am Donnerstag. Zwei Tage zuvor war er erfolgreich operiert worden. Stegerer rechnet damit, dass er erstmal mindestens zwei Wochen ausfallen wird. „Vielleicht geht es dann mit einer Spezialschiene.“ Stegerer will sich nun erstmal mit Lauf und Krafttraining fit halten.

Für Stegerer kam zur zweiten Halbzeit in Gießen Luca Plattenhardt. Später wechselten Marcel Göcer und Plattenhardt die Seiten. Rückt nun Plattenhardt für Stegerer in die Startelf?. Mink wollte diesbezüglich nicht zuviel verraten. „Das kann sein. Warten wir es ab!“

Tim Stegerer fällt im Spiel des FC Homburg gegen den VfB Stuttgart II wegen eines Mittelhandbruchs aus. Foto: Hagen Foto: Markus Hagen

Nicht mehr Warten brauchen indes einige Fans. 700 Besucher dürfen am heutigen Freitag live im Waldstadion dabei sein. „Es gibt nur noch ganz wenige Sitzplatzkarten“, sagt Geschäftsführer Rafael Kowollik. Diese seien ausschließlich über den Online-Ticket-Shop des FC Homburg zu erhalten. Die Tageskassen bleiben auf jeden Fall geschlossen. Die drei geöffneten Stehplatzblöcke 1, 2 und 3 sind in insgesamt sieben Sektoren eingeteilt worden, die jeweils mit 61 Fans belegt sein dürfen. Beim Einlass und während des gesamten Spiels ist in allen Bereichen des Waldstadions das Tragen eines Mundnasenschutzes Pflicht. Ordner werden dies genau überprüfen.