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FC Homburg empfängt FSV Frankfurt im Regionalliga-Spitzenspiel

Fußball-Regionalliga : FCH will auch wieder zuhause punkten

In der Regionalliga-Südwest empfängt der FC Homburg den Tabellendritten FSV Frankfurt zum Spitzenspiel.

Nach zwei Heimniederlagen in Folge gegen den FK Pirmasens und gegen die SV Elversberg will der Tabellenfünfte der Regionalliga Südwest FC Homburg am Samstag ab 14 Uhr im Spitzenspiel gegen den Ligadritten FSV Frankfurt unbedingt auch auf eigenem Platz wieder zurück in die Erfolgsspur. FCH-Trainer Matthias Mink spricht von einer großen Herausforderung. „Der FSV Frankfurt schlägt sich zur Zeit hervorragend und verfügt über eine starke und geschlossene Mannschaft, die nicht umsonst nun so weit oben in der Tabelle steht.“

Mink selbst hat die Hessen nicht nur per Video ausführlich studiert, sondern auch live beim Auswärtsspiel beim SC Freiburg II unter die Lupe genommen. Trotz der 0:1-Niederlage habe Frankfurt eine starke Leistung beim jetzigen Tabellenzweiten Freiburg gezeigt. „Ich gehe davon aus, dass für die Partie am Samstag gegen den FSV Frankfurt die Chancen auf einen Sieg für uns bei 50:50 stehen.“

Hinter der Startformation stehen beim FC Homburg verletzungsbedingt einige Fragezeichen. Während Mink auf die Langzeitverletzten sowie Mittelfeldspieler Patrick Lienhard, Stefano Maier und Serkan Göcer weiter verzichten muss, ist der Einsatz von Daniel Di Greogorio noch offen. Wegen muskulärer Probleme an der Wade fehlte der Mittelfeldspieler auch schon beim 4:0-Auswärtssieg des FC Homburg bei RW Koblenz. Mink: „Er hat Teile des Mannschaftstraining mitgemacht. Ich muss aber das Abschlusstraining abwarten, ob er zumindest ins Aufgebot zurückkehren kann.“ Erste Alternative für die Verstärkung des Mittelfeldes wäre Mart Ristl, den die Grün-Weißen am Dienstag unter Vertrag genommen haben. Der 24-jährige, der zurletzt für Viktoria Köln spielte und nach der letzten Saison vertragslos war, könnte im defenisven Mittelfeld sein erstes Spiel für den FC Homburg absolvieren. Laut Mink hinterließ der Neuzugang im Training „einen sehr guten Eindruck“.

Mink hofft auf eine stabile Defensivarbeit seiner Mannschaft. Ohne die gehe es gegen Frankfurt nicht. In den letzten beiden Heimspielen kassierte der FCH fünf Gegentreffer „Wir dürfen nicht wieder so viele Fehler machen“, fordert Mink. Auch in Sachen Chancenverwertung müsse sich sein Team steigern. „Gegen Elversberg und Pirmasens hatten wir genug Möglichkeiten.“

Im Angriff setzt der Trainer ganz klar auf Marcel Carl – den mit vier Treffern bisher besten FCH-Torschützen. Der selbst ist nach zwei eher schwächeren Spielzeiten in Homburg dieses Jahr mit seiner Torausbeute „bisher ganz zufrieden“. Der 27-Jährige hat noch viel vor: „Schön wäre es, wenn ich an die Zahl aus meiner Spielzeit beim FC Astoria Walldorf herankommen könnte.“ In der Saison 17/18 traf er dort 15 Mal, ehe er dann für eine Spielzeit beim 1. FC Saarbrücken landete und im Juni 2019 zum FC Homburg kam.

„Sicher wartet mit dem FSV Frankfurt eine hohe und schwere Aufgabe auf uns. Aber sie ist lösbar, wenn wir an unsere Leistungsgrenze und Möglichkeiten herankommen“, sagt Carl. Eine erhebliche Leistungssteigrung in allen Bereichen sei aber gegenüber den jüngsten beiden Heimniederlage bitter nötig.

Neuzugang Mart Ristl könnte am Samstag sein Debüt feiern. Laut Mink habe einen guten Eindruck im Training hinterlassen. Foto: Markus Hagen

Mit drei Punkten gegen Frankfurt könnte sich der FC Homburg wieder oben in der Tabelle etablieren, ehe man am kommenden Dienstag beim FC Astoria Walldorf antritt. Matthias Mink will noch nicht so recht vorhersagen, wo er mit dem FCH in dieser Saison stehen könnte. „Dazu will ich noch die nächsten vier Wochen abwarten“, sagt der 53-jährige Fußballlehrer. In dieser Zeit wartet auf seine Elf mit sieben Punktspielen in der Regionalliga Südwest und zwei Pokalspielen ein Mammutprogramm. „Erst dann kann man mehr über die Möglichkeiten und Zielsetzung des FC Homburg für diese Runde sagen“, erklärt Mink.