Favoritenrolle gerecht geworden

Mit ausgeglichenem Punktekonto von 4:4-Zählern rangiert die erste Herrenmannschaft des Tennisclubs Weiß-Blau Zweibrücken auf dem vierten Platz in der Verbandsliga Rheinland-Pfalz nach dem 21:0-Kantersieg gegen Worms.

Die erste Herrenmannschaft des Tennis-Clubs Weiß-Blau Zweibrücken hat nach zwei Niederlagen gegen Spitzenmannschaft der Verbandsliga Rheinland-Pfalz wieder einen Erfolg verbucht. Die Zweibrücker hielten sich am Sonntag schadlos. Sie wurden beim 21:0-Auswärtserfolg ihrer Favoritenrolle beim TC Bürgerweide Worms gerecht. Mit nunmehr 4:4 Punkten belegen die Herren Rang vier. Sie müssen aber weiter punkten, um den Klassenverbleib frühzeitig zu sichern.

Umkämpfter als es das 12:0-Zwischenergebnis nach den Einzeln vermuten lässt, verliefen aber die Partien. Drei Mal fiel die Entscheidung im Match-Tiebreak. Dazu profitierten die Weiß-Blau-Herren auch von der Verletzung des Wormsers Thomas Petzold, der auf Position eins gegen Oliver Breininger kampflos die Punkte abgeben musste. Mit Problemen im ersten Durchgang, dann aber wieder voll konzentriert, sicherte Philipp Schehadat gegen Heiko Hahn mit 7:6 und 6:1 die nächsten beiden Zähler für die Gäste. Zwei Sätze reichten auch Vereinstrainer Rolandas Muraska zum 6:3 und 6:2 Erfolg gegen Nicholas Erben, um den Vorsprung auf 6:0 auszubauen.

Dann aber hatten die Weiß-Blau-Akteure große Mühe, ehe die Erfolge feststanden. Andre Marschall musste Andreas Wagner mit 4:6 den ersten Satz überlassen, drehte mit 6:1 aber den Spieß um und setzte sich im verkürzten dritten Durchgang mit 10:6 durch. Ähnlich erging es Steffen Butz, der nach einem 4:6 mit 6:4 nach Sätzen ausglich und schließlich auch im Match-Tiebreak mit 10:4 gegen Michael Schirmer die Oberhand behielt. Auch Mannschaftsführer Jochen Meyer musste die Entscheidung im dritten Durchgang suchen. Gegen Steffen Lüers gelang ihm die 6:3-Führung, die dieser aber mit 6:4 egalisierte, bevor Meyer mit 10:3 die letzten beiden Einzelpunkte für Zweibrücken beisteuerte.

Damit war bereits vorzeitig die Entscheidung für den Gesamterfolg der Zweibrücker beim 12:0-Zwischenstand nach den Einzeln gefallen. Selbst Erfolge der Wormser in den drei Doppeln hätten nicht mehr als Ergebniskosmetik bedeutet.

Aber angesichts der Hoffnungslosigkeit dieses Unterfangens wollten sich die Gastgeber diese Prozedur in den Doppeln ersparen. Dennoch war es ungewöhnlich, dass der Aufsteiger und vorjährige Rheinhessen-Meister sämtliche Doppel kampflos abgab und so der ersten Herrenmannschaft zu dem Kantersieg verhalf.