Erster Test für Voltigierer

Der Voltigierclub Homburg ist nicht nur ein guter Gastgeber, sondern er hat auch sehr gute Sportler. Beim ersten Holzpferd-Turnier zum Saisonauftakt am Samstag in der Turnierhalle der Waldorfschule Bexbach siegten mit ihren besonderen Schwierigkeiten in der Kür sowohl die Homburger M**-Gruppe mit der Wertnote 6,755 vor St. Arnual mit 6,440 als auch M-Einzelvoltigiererin Selina Schmidt (6,871).

Die zweite Homburger Mannschaft gewann Silber bei den A-Gruppen, das Spaßdoppel Selina Schmidt und Jacqueline König ebenso Bronze wie die Nachwuchs-Gruppe in der Beurteilung für Galopp/Schritt. Besondere Fortschritte im letzten Jahr hatten, zum Erstaunen und zur Freude der beiden Richterinnen Ruth Köhler und Gabi Gessner, das Team der Homburger "Nicht-Aktiven" gemacht: Haushoch gewannen die "Mid-Agers" den Kürwettbewerb mit einer 7,0.

Der Start auf einem Holzpferd ist eine besondere Motivation für die Sportler: Endlich geht es nach der langen Winterpause wieder zu einem Wettkampf. Unter vereinfachten Bedingungen auf dem stehenden Pferd kann noch mal an der Kür gefeilt und im Vergleich mit der Konkurrenz unter Wettbewerbsbedingungen die eigene Position geklärt werden. Fortgeschrittene Teams der höheren Leistungsklassen, die ein noch junges Pferd haben, können mit anspruchsvollen Figuren und Aufbauten im Training bleiben, während sie ihr Pferd zunächst mit einfacheren Choreografien langsam aufbauen. "Deshalb auch ist die Resonanz bei uns immer so groß", freute sich die Homburger Trainerin Janina Koch. Vom frühen Morgen bis in die Abendstunden maßen sich mehr als 100 Voltigierer von den Minis in Schritt-Schritt bis hin zur zweithöchsten Klasse M**, Einzeln, im Doppel und in der Gruppe.