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Elf Landestitel für WSF-Schwimmer

Elf Landestitel für WSF-Schwimmer

Stark haben sich die Schwimmer der WSF Zweibrücken bei den Saarlandmeisterschaften präsentiert. Insgesamt elf Mal standen sie ganz oben. Überrascht hat der 13-jährige Nick Werner mit Gold über 1500 Meter bei den Aktiven.

Mit viel Edelmetall im Gepäck sind die Schwimmer der Wassersportfreunde (WSF) Zweibrücken von den Saarlandmeisterschaften zurückgekehrt. Insgesamt acht Einzel- und drei Staffelerfolge erkämpften sie in Dudweiler und an der Sportschule in Saarbrücken. Zudem sicherten die siebzehn Zweibrücker Schwimmer insgesamt 44 Titel bei den gleichzeitig stattfindenden Jahrgangsmeisterschaften.

Makellos die Bilanz von Marlene Hüther, vor Wochenfrist noch in Monte Carlo mit dem Nationalteam im Wasser. Fünf Starts, fünf Siege, wobei sie der Konkurrenz meist weit enteilte. Am besten zeigte sie sich auf den Kurzdistanzen, über die 50 Meter Freistil in 26,73 und über die 50 Meter Brust in 32,44 Sekunden. Nach harten Wettkampfwochen gilt ihre Konzentration nun dem Deutschland-Cup in Essen, wo sich die nationale Elite zu einem Pflicht-Stelldichein vor den Weltmeisterschaften im August in Kazan trifft. Zur Medaillensammlerin in Saarbrücken avancierte auch die Wallhalberin Vanessa Dehaut. Sie sicherte bei den offenen Titelkämpfen insgesamt fünf Mal Edelmetall, in der Jugendklasse gar sechs Titel. Saarlandmeisterin wurde sie über die 100 Meter Rücken. Silber gewann sie unter anderem in guten 31,09 über die 50 Meter Schmetterling. Zwei Titel verbuchten auch die Herren. Der 16-jährige Jean-Marc Emser sicherte neben vier Jahrgangssiegen den Erfolg über die 100 Meter Brust in 1:09,28. Silber gewann e über die 50 Meter Rücken (28,84 sec), wie auch in starken 26,84 Sekunden über die Schmetterling-Distanz und über die 100 Meter Rücken (1:04,05 min). Überraschend den offenen Titel schnappte sich der erst 13-jährige Nick Werner über 1500 Meter Freistil. Nach 18:02,83 Minuten schlug er als Erster an. Insgesamt sechs Mal Gold gewann er bei den Jahrgangswettbewerben und war damit bester WSF-Nachwuchsschwimmer. Dabei setzte er sich über alle Freistil-Distanzen von 50 bis 400 Meter durch. Zudem bot er eine starke Leistung über 200 Meter Schmetterling (2:32,98 min). Drei Mal zu Gold schwamm der ein Jahr ältere Jannis Staiger, der sich wie im Vorjahr über alle drei Brustrecken durchsetzte. Im Jahrgang 1998 gewann Andre Looß seinen ersten Titel über die 200 Meter Rücken. Über 100 Meter wurde er Dritter. Wenige Tage vor den deutschen Freiwasser-Meisterschaften in Lindau, die heute starten, schwamm der gleichaltrige Moritz Bartels zu Silber über seine Nebenstrecken 200 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen. Drei Mal als stärkste Staffel erwiesen sich die Zweibrücker über die 4x100-Meter-Freistil und Lagen sowie die 4x100-Meter-Freistil-Mixed-Staffel. In den Goldstaffeln kamen Marlene Hüther, Vanessa Dehaut, Andre Looß, Samuel Aschenbrenner, Jannis Staiger sowie Nick und Noelle Werner zum Einsatz.

Erfolgshungrig präsentierten sich auch die jüngeren Schwimmer . Ganz stark im Jahrgang 2006 das Duo Michael Raye und Lukas Fritzke mit insgesamt neun Mal Gold . Raye zeigte sein großes Talent über 50 Schmetterling (40,57 sec), 100 Meter Brust (1:40,35 min) und 100 Freistil (1:17,88 min). Fritzke gewann die 50 Meter Freistil (36,37 sec) sowie alle drei Rückendistanzen. Der ein Jahr ältere Leo Roller gewann Silber über 200 Meter Brust (3:50,50 min) und jeweils Bronze über 50 Meter Brust und 400 Meter Freistil. Gleich sechs Mal Silber und einmal Gold sicherte Carl Morris Magold (Jg. 2004). Seinen ersten Titel gewann er über 200 Meter Brust. Stark zeigte sich Magold über 100 Rücken in 1:32,24 Minuten. Je zwei Titel im Jahrgang 2003 gingen an das Duo Nils Ewerling und Martin Mönch. Mönch schlug als Erster über 200 Meter Brust und 200 Rücken an, Ewerling setzte sich über die 1500 Meter und die 400 Meter Freistil durch. Bei den Mädchen war Noelle Werner die beste Nachwuchsschwimmerin. Insgesamt elf Medaillen gingen auf ihr Konto, darunter gleich fünf Mal Gold . So etwa über die 200 Meter Freistil in starken 2:32,10 Minuten und die 100 Brust (1:27,79 min). Jana Bold gewann ihre erste Medaille mit Bronze über die 50 Meter Brust (40,19 sec).