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Eishockey-Regionalliga: Hornets wollen auch in Mannheim nicht nachlassen

Eishockey-Regionalliga Südwest : Heiße Phase für Hornets schon jetzt eingeläutet

Zwar hat der Spitzenreiter der Eishockey-Regionalliga die Playoff-Teilnahme bereits sicher. Nachlassen ist für die Zweibrücker aber auch in den verbleibenden drei Partien der Hauptrunde nicht drin, betont Trainer Ralf Wolf vor dem Auswärtsmatch bei den Maddogs Mannheim.

Der EHC Zweibrücken hat das Playoff-Ticket sicher – da könnte sich das Team in den drei verbleibenden Partien der Hauptrunde in der Eishockey-Regionalliga Südwest doch entspannt zurücklehnen und den harten Kampf der Kontrahenten um die restlichen drei freien Plätze verfolgen. Davon will Trainer Ralf Wolf allerdings nichts hören. Sein Ziel ist es, auch vor dem Start in die Finalrunde in der Tabelle ganz oben zu stehen, um somit den Heimvorteil in der Best-of-Three-Serie genießen zu können.

Der neue Hornets-Coach, dessen Team bei einem Spiel mehr auf dem Konto vier Zähler vor dem EV Ravensburg liegt, sieht auch nicht die Gefahr, dass seine Mannschaft in den verbleibenden drei Partien nun von dem großen Druck befreit, nachlässig werden könnte. „Ich denke, die Jungs sind so charakterstark, dass sie wissen, dass es jetzt in die heiße Phase geht, und wir weiter konzentriert bleiben müssen“, betont der 40-Jährige. Es gebe bei aller Qualität im Team noch immer ein paar Dinge, die einfacher runter laufen könnten. „Und daran arbeiten wir auch in den verbleibenden Spielen vor den Playoffs noch.“

Zunächst geht es dabei an diesem Samstag, 19.45 Uhr, zu Regionalliga-Schlusslicht Maddogs Mannheim. Danach folgt die Partie zuhause gegen den SC Bietigheim-Bissingen 1b (Sonntag, 16. Februar, 19 Uhr) sowie zum Abschluss der Hauptrunde das Spiel beim ESC Hügelsheim. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen gegen Mannheim haben die Hornets mit 8:3 und 9:4 in der laufenden Runde klar für sich entschieden. „Doch es ist nie einfach in dieser Liga“, betont Wolf. Es wäre gefährlich, mit solch einem Gedanken am Samstag in die Auswärtspartie zu gehen. „Erster gegen Letzter – das sieht immer leicht aus. Aber wir werden auch hier zu 100 Prozent gefordert“ ist sich Ralf Wolf sicher. Der EHCZ-Coach wird bei den Maddogs je nach Spielverlauf dennoch die Gelegenheit nutzen, im Hinblick auf die Playoffs noch ein bisschen etwas auszuprobieren. „So langsam spielen sich unsere Reihen ein, am vergangenen Wochenende gegen Eppelheim (7:3) habe ich eine richtig starke dritte Reihe gesehen“, lobt Wolf. Auch daran merke er, dass die Jungs „heiß sind“. „Wir freuen uns, mit den kommenden Gegnern noch richtige Generalproben für die Finalrunde vor uns zu haben“, erklärt der Hornets-Trainer, der in Mannheim womöglich weiterhin auf Claudio Schreyer verzichten muss.

Einen Wunschkandidaten für das Playoff-Halbfinale will und kann Ralf Wolf nicht benennen. „Im Endeffekt können wir es ohnehin nicht ändern. Wer Meister werden will, muss jeden Gegner schlagen. Wer das nicht schafft, hat es dann auch nicht verdient“, machen sich die Zweibrücker frei von jedweder Spekulation, welcher Konkurrent dem Team liegen könnte oder auch nicht.

Wie auch immer der Playoff-Gegner heißen wird, sieht sich Ralf Wolf, der die Mannschaft Mitte Januar nach der Trennung von Terry Trenholm übernommen hat, mit dem Team auf einem guten Weg. „Die Jungs ziehen gut mit und nach den ersten Wochen sind wir immer näher zusammengerückt“, erklärt der langjährige Hornets-Spieler, dass er sich in seiner neuen Rolle gut angenommen fühlt. „Und ich bin überzeugt davon, dass wir in den kommenden Wochen gemeinsam so gut weiterarbeiten werden – dann kann diese Mannschaft in dieser Saison sehr viel erreichen.“

Nach der 2:3-Penaltyniederlage des EV Ravensburg am Freitagabend in Hügelsheim steht fest, dass den Hornets ein Punkt in Mannheim genügt, um die Hauptrunde auf Rang eins abzuschließen.